https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/esg-kriterien-120056
Dienstag, 10. März 2020
Klimaziele erfordern radikale Massnahmen
Infosperber, (fast) immer lesenswert, ohne Abo zugänglich
https://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Klimaziele-erfordern-radikale-Massnahmen1
https://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Klimaziele-erfordern-radikale-Massnahmen1
Das grosse Erwachen der Notenbanken
Das grosse Erwachen der Notenbanken
https://www.watson.ch/!959698544?utm_medium=social-user&utm_source=social_app
https://www.watson.ch/!959698544?utm_medium=social-user&utm_source=social_app
Mittwoch, 4. März 2020
Prof. Stefan Rahmstorf bringt es auf den Punkt
Link auf den fundierten, teils witzigen, aber auch sehr nachdenklich stimmenden Beitrag zur Werte-Union und anderen Klimawandel-Leugnern:
https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/das-klimamanifest-2020-der-werte-union/
UH/ Die Klimaerhitzung steht nicht vor der Tür, sie ist längst angekommen. Trotzdem gibt es immer noch Leugner der anthropogenen Klimaerhitzung, die entgegen der Wissenschaft und den Alltagsbeobachtungen nicht zugeben wollen, dass sie falsch lagen:
Heartland Institute, EIKE, Kalte Sonne, Werte-Union, ... , viele davon (oder alle?) durch die Erdöllobby finanziert.
Zu all denjenigen, die der seriösen Wissenschaft nicht glauben wollen (und sich dabei hoch erhaben fühlen), schreibt der Psychiater und Buchautor Prof. Manfred Spitzer sehr treffend:
“Ach Sie mit Ihrer Wissenschaft” höre ich die Kritiker schon entgegnen. Hierzu nur kurz: Wissenschaft ist das Beste, was wir haben! Sie ist die gemeinschaftliche Suche nach wahren, verlässlichen Erkenntnissen ĂĽber die Welt und ĂĽber uns selbst. Wer … eine Kopfwehtablette kauft, ein Auto oder ein Flugzeug besteigt, den Herd oder auch nur das Licht einschaltet (vom Fernseher oder Computer gar nicht zu reden!), der hat im Grunde jedesmal schon unterschrieben, wie sehr er sich auf die Erkenntnisse der Wissenschaft verlassen kann und auch tatsächlich verlässt.
UH/ All das soll absolut nicht heissen, dass man gegenĂĽber der Wissenschaft nicht kritisch sein darf.
Zweifel sind vor allem in folgenden Fällen angebracht: Erste, noch nicht bestätigte Befunde, Fehlen von zusätzlichen Forschungsarbeiten mit gleichen Ergebnissen, Behauptungen ohne Fakten und Quellenangabe, Artikel aus unseriöser Quelle (keine anerkannte Zeitschrift mit Qualitätskontrolle wie "peer reviewing"), Fragen zur wissenschaftlichen Methodik, Weglassen von Daten*, fragliche Unabhängigkeit der Wissenschaftler (Finanzen?) ...
*Beispiel: Diagramm Sonnenflecken->Klima geht nur bis 1980.
https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/das-klimamanifest-2020-der-werte-union/
UH/ Die Klimaerhitzung steht nicht vor der Tür, sie ist längst angekommen. Trotzdem gibt es immer noch Leugner der anthropogenen Klimaerhitzung, die entgegen der Wissenschaft und den Alltagsbeobachtungen nicht zugeben wollen, dass sie falsch lagen:
Heartland Institute, EIKE, Kalte Sonne, Werte-Union, ... , viele davon (oder alle?) durch die Erdöllobby finanziert.
Zu all denjenigen, die der seriösen Wissenschaft nicht glauben wollen (und sich dabei hoch erhaben fühlen), schreibt der Psychiater und Buchautor Prof. Manfred Spitzer sehr treffend:
“Ach Sie mit Ihrer Wissenschaft” höre ich die Kritiker schon entgegnen. Hierzu nur kurz: Wissenschaft ist das Beste, was wir haben! Sie ist die gemeinschaftliche Suche nach wahren, verlässlichen Erkenntnissen ĂĽber die Welt und ĂĽber uns selbst. Wer … eine Kopfwehtablette kauft, ein Auto oder ein Flugzeug besteigt, den Herd oder auch nur das Licht einschaltet (vom Fernseher oder Computer gar nicht zu reden!), der hat im Grunde jedesmal schon unterschrieben, wie sehr er sich auf die Erkenntnisse der Wissenschaft verlassen kann und auch tatsächlich verlässt.
UH/ All das soll absolut nicht heissen, dass man gegenĂĽber der Wissenschaft nicht kritisch sein darf.
Zweifel sind vor allem in folgenden Fällen angebracht: Erste, noch nicht bestätigte Befunde, Fehlen von zusätzlichen Forschungsarbeiten mit gleichen Ergebnissen, Behauptungen ohne Fakten und Quellenangabe, Artikel aus unseriöser Quelle (keine anerkannte Zeitschrift mit Qualitätskontrolle wie "peer reviewing"), Fragen zur wissenschaftlichen Methodik, Weglassen von Daten*, fragliche Unabhängigkeit der Wissenschaftler (Finanzen?) ...
*Beispiel: Diagramm Sonnenflecken->Klima geht nur bis 1980.
Dienstag, 3. März 2020
Flüchtlingspolitik mit Bomben, Stacheldraht und Tränengas
Die Konflikte im Nahen Osten haben (nicht nur, aber auch!) mit der Klimakrise zu tun. Gerade in Syrien haben DĂĽrre, Missenernten, verdurstetes Vieh, interne Migration zu den Konflikten beigetragen, (vgl. z.B. https://www.infosperber.ch/Umwelt/Riesige-Fluchtlingsstrome-durch-Klimawandel ).
Bitte unterschreibt diese Kampagne:
https://act.wemove.eu/campaigns/menschlichkeit-hat-vorrang?utm_source=homepage
Mein Kommentar dazu auf Facebook:
wemove.eu schreibt mit Recht: "Die EU ist als ein Projekt des Friedens gegründet worden. In klarer Erinnerung an das Leid im Zweiten Weltkrieg sollen Kooperation und Verständigung einen dauerhaften Frieden sichern. Dieser Gründungsgedanke muss uns weiter Verpflichtung sein für die Menschen, die vor Krieg und Chaos fliehen."
UH/ Für diese 75 Jahre Frieden müssen wir alle dankbar sein (der "lange Frieden", das gab es wohl noch nie in der Geschichte West- und Mitteleuropas!). Dankbarkeit hat ein Geschwister, das heisst Solidarität. Nicht nur wir, auch flüchtende Menschen haben ein Recht auf ein Leben in Sicherheit. Dafür müssen wir uns einsetzen. Danke, wemove.eu, für die Initiative. Ich habe eben unterschrieben.
Bitte unterschreibt diese Kampagne:
https://act.wemove.eu/campaigns/menschlichkeit-hat-vorrang?utm_source=homepage
Mein Kommentar dazu auf Facebook:
wemove.eu schreibt mit Recht: "Die EU ist als ein Projekt des Friedens gegründet worden. In klarer Erinnerung an das Leid im Zweiten Weltkrieg sollen Kooperation und Verständigung einen dauerhaften Frieden sichern. Dieser Gründungsgedanke muss uns weiter Verpflichtung sein für die Menschen, die vor Krieg und Chaos fliehen."
UH/ Für diese 75 Jahre Frieden müssen wir alle dankbar sein (der "lange Frieden", das gab es wohl noch nie in der Geschichte West- und Mitteleuropas!). Dankbarkeit hat ein Geschwister, das heisst Solidarität. Nicht nur wir, auch flüchtende Menschen haben ein Recht auf ein Leben in Sicherheit. Dafür müssen wir uns einsetzen. Danke, wemove.eu, für die Initiative. Ich habe eben unterschrieben.
Montag, 2. März 2020
Coronavirus - Klimaversammlung vom 15.3.
Zudem ist es kaum mehr möglich, Versammlungsräume zu buchen, und man muss davon ausgehen, dass das Ansteckungsrisiko in den nächsten Wochen nicht ab-, sondern zunehmen wird.
Wir entschliessen uns deshalb in unserer Region, die Vorbereitungen fĂĽr die (institutionsĂĽbergreifende) Klimaversammlung vom 15.3. zu stoppen und die Veranstaltung nicht durchzufĂĽhren.
Alternativen ohne Gefahr von Viren (im biologischen Sinn) sind gefragt. Grossanlass auf social media?
Sonntag, 1. März 2020
Jacques Dubochet im Okt. 2019
offener Brief an die Politik, zusammen mit vielen anderen Wissenschaftlern:
https://www.blick.ch/news/umwelt-schweizer-nobelpreistraeger-unterstuetzt-extinction-rebellion-id15594232.html
https://www.blick.ch/news/umwelt-schweizer-nobelpreistraeger-unterstuetzt-extinction-rebellion-id15594232.html
Samstag, 29. Februar 2020
Roger Nordmann auf twitter
In drei Wochen kommt das CO2 Gesetz ins Nationalrat. Wird sich zeigen, wer was tut. 1 grosser wichtiger Schritt, der aber nicht ausreicht. Danach mĂĽssen weitere folgen.
Freitag, 28. Februar 2020
Text von Klima-Bella Ciao und ...
Es lebe das Stimmvolk!
"Unser" Klima-Bella Ciao in englisch und schweizerdeutsch, und viele andere schöne Lieder auf stimmvolk.ch , Bella Ciao direkt
https://stimmvolk.ch/we-need-to-wake-up---do-it-now----bella-ciao
Das Lied der Reispflückerinnen aus der Region Bologna, die unter miserablen Verhältnissen ihre schwere Arbeit verrichten mussten, später ein Lied der antifaschistischen Partisanen.
Mittwoch, 26. Februar 2020
Hausbau aus Hanf
Hempcrete = Beton (concrete) aus Hanf:
https://www.disclose.tv/this-is-worlds-first-prefab-house-made-entirely-of-hemp-concrete-356939?fbclid=IwAR3Hlz3ihH6B8ms7JdVte5FcQJ1UgGR04e2m7k1vg56XCZjszaj9kbjRr6E
https://www.disclose.tv/this-is-worlds-first-prefab-house-made-entirely-of-hemp-concrete-356939?fbclid=IwAR3Hlz3ihH6B8ms7JdVte5FcQJ1UgGR04e2m7k1vg56XCZjszaj9kbjRr6E
The Guardian: JP Morgan-Ă–konomen warnen vor Klimakrise
E: https://www.theguardian.com/environment/2020/feb/21/jp-morgan-economists-warn-climate-crisis-threat-human-race?CMP=share_btn_fb&fbclid=IwAR0lMP1EN9mdJyYf0QgDT34QrgM_LEjJClhYuZEIhU5YO5C0JR1c8Gn88WE
Nachfolgend D-E Ăśbersetzung mit deepl.com:
Der Klimawandel
JP Morgan-Ă–konomen warnen, dass die Klimakrise eine Bedrohung fĂĽr die Menschheit darstellt
Nach einem durchgesickerten Bericht des weltweit größten Finanziers für fossile Brennstoffe befindet sich die Erde auf einer unhaltbaren Flugbahn
Patrick Greenfield und Jonathan Watts
Fr 21 Feb 2020 16.27 GMTLZuletzt geändert am Di 25 Feb 2020 10.42 GMT
Aktien
12.511
Rauch steigt aus einem Wärmekraftwerk in Sofia (Bulgarien) auf
Das JP Morgan-Papier sagte, dass "katastrophale Ergebnisse" nicht ausgeschlossen werden könnten. Foto: Dimitar Dilkoff/AFP über Getty Images
Der weltgrößte Finanzier fossiler Brennstoffe hat seine Kunden gewarnt, dass die Klimakrise das Überleben der Menschheit bedroht
Vom Klimawandel reden und handeln
CO2-Gruppengespräche

Aufmerksam zuhören: Marianne (2. von rechts) und René Jaccard (Bildmitte) an einem Klimagespräch. (Foto: zvg)
Kursangebot
Die Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer wollen das Leben auf ökologischen Kurs bringen und lancieren die Klimagespräche.
09. Februar 2020
von Delf BucherDass sich die Erde immer stärker erwärmt, der Meeresspiegel steigt und die Gletscher schmelzen: Diese Botschaft ist bei den Schweizerinnen und Schweizern angekommen. So
Montag, 24. Februar 2020
CO2-Emissionen CH
Hinweise von Sandro Leuenberger, Mitglied Klima-Grosseltern
https://www.republik.ch/dossier/klimakrise
https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-schweiz-ist-nur-auf-den-ersten-blick-ein-umwelt-musterschueler-ld.1470064
https://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.KT?end=2014&locations=CH&start=1960
https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-schweiz-ist-nur-auf-den-ersten-blick-ein-umwelt-musterschueler-ld.1470064
https://data.worldbank.org/indicator/EN.ATM.CO2E.KT?end=2014&locations=CH&start=1960
Sonntag, 23. Februar 2020
Sonntag, 16. Februar 2020
ZukĂĽnftige Generationen und ihre Interessen vertreten
Sehr lesenswerterArtikel unseres Mitglieds Dr. Jean Martin in der Schweiz. Ärztezeitung. Diese Idee verdient es, verbreitet und realisiert zu werden.
D: https://saez.ch/article/doi/saez.2020.18401
F: https://doi.org/10.4414/bms.2020.18401
D: https://saez.ch/article/doi/saez.2020.18401
F: https://doi.org/10.4414/bms.2020.18401
Medienmitteilungen der Klimaallianz
http://www.klima-allianz.ch/medien .
Dort sind diese Links aufgefĂĽhrt:
«Agrarpolitik 2022+: Bundesrat verkennt Klimaproblematik» vom 13. Februar 2020
Dort sind diese Links aufgefĂĽhrt:
«Agrarpolitik 2022+: Bundesrat verkennt Klimaproblematik» vom 13. Februar 2020
Vortrag Dr. phil. Annie Berner, Psychotherapeutin FSP, Mitglied Klima-Grosseltern
Klimablind, Bewusstseinswandel wie?
Zusammenfassung des Vortrags von Dr. phil. Annie Berner-HĂĽrbin, Psychotherapeutin FSP, am 7. Februar 2020 in LuzernDie Klimakatastrophen folgen und ĂĽberbieten sich. Wir reagieren darauf im Robotermodus mehr denn als Menschen. Gewohnt, durch die Naturwissenschaften und die Technik materialistisch zu denken, haben wir unser feinstes und empfindlichsten Wesen, unsere Psyche oder Seele
Landwirtschafts-Demo 22.2.2020. Essen ist politisch
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Entkoppelung von CO2 und Wachstum, nicht unmöglich!
von Prof. Stefan Rahmstorf, PIK, via Facebook:
"Während in den Industrieländern die Wirtschaft um 1,7 Prozent wuchs, sank der CO2-AusstoĂź gleichzeitig um 3,2 Prozent – der Schornstein muss fĂĽr Wohlstand also nicht rauchen." Entkopplung ist möglich, mehrere Länder zeigen das klar.
https://taz.de/CO2-Emissionen-weltweit/!5659734/
"Während in den Industrieländern die Wirtschaft um 1,7 Prozent wuchs, sank der CO2-AusstoĂź gleichzeitig um 3,2 Prozent – der Schornstein muss fĂĽr Wohlstand also nicht rauchen." Entkopplung ist möglich, mehrere Länder zeigen das klar.
https://taz.de/CO2-Emissionen-weltweit/!5659734/
Mittwoch, 12. Februar 2020
Zwei Grad Ozean-Erwärmung waren in der Erdvergangenheit bereits genug, um die Antarktis zu destabilisieren
Freispruch von Renens. Leserbrief, eingereicht 10.2., Antwort auf Artikel Prof. Sträuli
... mal schauen, ob das abgedruckt wird. Ich denke, man darf / muss auch gegen juristische Schwergewichte antreten. Es gibt ja auch bei den Juristen unterschiedliche Ansichten. Das beweist, dass auch bei der Rechtsanwendung subjektive Komponenten mitspielen.
(Der franz. Text wurde gegengelesen und leicht modifiziert von Alain Frei. - Deutsche Version s. unten)
(Der franz. Text wurde gegengelesen und leicht modifiziert von Alain Frei. - Deutsche Version s. unten)
Renens : Acquittement des militants du CS
(Réponse à l'article du Prof. Bernard Sträuli)
L'humanité a provoqué de nombreuses catastrophes. Aujourd'hui, "grâce" à la technologie, aux énergies fossiles et nucléaires, elle est capable de déclencher une catastrophe d'une durée extrêmement longue (des millénaires). Une
(Réponse à l'article du Prof. Bernard Sträuli)
L'humanité a provoqué de nombreuses catastrophes. Aujourd'hui, "grâce" à la technologie, aux énergies fossiles et nucléaires, elle est capable de déclencher une catastrophe d'une durée extrêmement longue (des millénaires). Une
Rechtsprofessor Sträuli von der Uni Lausanne, "not amused" wegen Colelough
Prof. Sträuli "zerreisst" den Freispruch von Renens.
https://www.gpclimat.ch/wp-content/uploads/sites/1049/2020/02/freispruch-renens-irrtumlich-und-gefahrlich.pdf
https://www.gpclimat.ch/wp-content/uploads/sites/1049/2020/02/freispruch-renens-irrtumlich-und-gefahrlich.pdf
Freitag, 7. Februar 2020
Banken
Artikel aus Thuner Tagblatt: Banken stellen sich dem Klimatest.
https://epaper.thunertagblatt.ch/index.cfm/epaper/1.0/share/default?defId=20400&publicationDate=2020-01-28&newspaperName=Thuner%20Tagblatt&pageNo=12&articleId=105520750&signature=E4084B56C4FC6FFA438C6670762FB8EFEE71DEC5
https://epaper.thunertagblatt.ch/index.cfm/epaper/1.0/share/default?defId=20400&publicationDate=2020-01-28&newspaperName=Thuner%20Tagblatt&pageNo=12&articleId=105520750&signature=E4084B56C4FC6FFA438C6670762FB8EFEE71DEC5
Bäume und Klimaschutz. Tweet von Prof. Reto Knutti ETH
@CrowtherLab : "Die Reduktion der Emissionen hat höchste Priorität im Kampf gegen den Klimawandel. Wir können den Ausstoss an Treibhausgasen nicht mit Bäumen allein ausgleichen."
Prof. Thomas Crowther: "Grundsätzliches zur Wiederherstellung von Wäldern", auch lesenswert: https://t.co/ul92ZXde4p via @ETH
Prof. Thomas Crowther: "Grundsätzliches zur Wiederherstellung von Wäldern", auch lesenswert: https://t.co/ul92ZXde4p via @ETH
Klimaseniorinnen: Unser Schwesterverein. Nächste Aktivitäten
Von: KlimaSeniorinnen <info@klimaseniorinnen.ch>
Betreff: Unsere nächsten Aktivitäten
Wir machen Sie auf unsere nächsten Veranstaltungen aufmerksam und freuen uns, Sie beim einen oder anderen Anlass zu treffen.
27. - 29. Februar 2020: Reclaim Democracy Kongress, ZĂĽrich
Der zweite Reclaim Democracy Kongress in der Roten Fabrik in ZĂĽrich bietet drei Tage mit vielen interessanten Workshops, Plenumdiskussionen und Zeit zum Austausch. Dabei geht es um die Klimaerhitzung, um Digitalisierung und um kritische Ă–ffentlichkeit und Demokratie. Die KlimaSeniorinnen unterstĂĽtzen den Kongress und organisieren, zusammen mit Greenpeace Schweiz, einen Workshop:
Freitag 27. Februar, 9.30 - 11.00 Uhr Workshop zu Klimakrise und Rechtsstaat. Wie kann Klimagerechtigkeit auf dem Rechtsweg eingefordert werden? Zusammen mit Rosmarie Wydler-Wälti und Rita Schirmer vom Vorstand der KlimaSeniorinnen, Georg Klingler von Greenpeace Schweiz und Nina Schulz von Greenpeace.
Anmeldung zum Kongress: Sie können sich über folgendes Formular zum Kongress anmelden.
Veranstaltungshinweis: Ausstellung von Olafur Eliasson im Kunsthaus ZĂĽrich
Mit diesem Talon, den Sie ausdrucken können, erhalten Sie an der Kasse des Kunsthauses einen vergĂĽnstigten Eintritt fĂĽr 2 Personen von je Fr. 18.-. Dies ist ein Entgegenkommen des Kunsthauses, nicht zuletzt, weil Olafur Eliasson von der UNO als Botschafter fĂĽr den Klimaschutz ernannt wurde – und dies ist im besten Sinn kompatibel mit unserem Wirken als KlimaSeniorinnen!
Das Kunsthaus bietet durchgängig Führungen an, und wir empfehlen Ihnen, sich einer solchen anzuschliessen. Für die KlimaSeniorinnen war es aus Kapazitätsgründen nicht möglich, eine solche zu organisieren.
Mehr Informationen zur Ausstellung auf: eliasson.kunsthaus.ch
Das Kunsthaus bietet durchgängig Führungen an, und wir empfehlen Ihnen, sich einer solchen anzuschliessen. Für die KlimaSeniorinnen war es aus Kapazitätsgründen nicht möglich, eine solche zu organisieren.
Mehr Informationen zur Ausstellung auf: eliasson.kunsthaus.ch
15. Mai 2020: Strike for future, schweizweit
Die KlimaSeniorinnen sind aktiv dabei beim grossen, nationalen Klimastreik. Der 15. Mai 2020 wird ein Aktionstag für mehr Klimaschutz mit schweizweit vielfältigen Aktionen und Happenings. Von früh bis spät soll im ganzen Land auf die Dringlichkeit von mehr Klimaschutz hingewiesen werden und am Nachmittag wird es an allen Orten eine gleichzeitig stattfindende Demonstration geben. Wir werden in verschiedenen Regionen mit dabei sein.
Sie finden Informationen zu unseren vergangenen und zukünftigen Anlässen auf unserer Website.
Herzlichen Dank fĂĽr Ihre UnterstĂĽtzung!
Der Vorstand der KlimaSeniorinnen,
Anne, Rosmarie, Pia, Oda, Jutta, Rita und Verena
P.S. Reservieren Sie sich schon den Sonntag 19. April fĂĽr die Ăśbergabe unserer KlimaSitzbank an den Hof Narr in ZĂĽrich. Mit Kaffee, Kuchen und Besuch des Hof's. Weitere Informationen folgen.
info@klimaseniorinnen.ch / KlimaSeniorinnen Schweiz, Badenerstrasse 171, 8003 ZĂĽrich. Konto: IBAN: CH09 0839 0034 5055 1000 5 / Alternative Bank Schweiz AG, 4601 Olten (Post-Konto: 46-110-7)
Mittwoch, 5. Februar 2020
Amnesty international: Klimakrise und Menschenrechte
Quel est l'impact de la crise climatique sur les droits humains? Cette question constituera le fil rouge de la ConfĂ©rence annuelle de la Section suisse d'Amnesty International de cette annĂ©e. Vous ĂŞtes cordialement invitĂ©·e Ă venir discuter avec nous des dangers de la crise climatique sur les droits humains et de nos campagnes actuelles, les 2 et 3 mai 2020 Ă Berne.
La crise climatique est l'un des thèmes de droits humains les plus urgents de notre Ă©poque: elle menace directement les droits humains et notre existence sur cette terre. Ă€ l'heure actuelle, des personnes meurent de faim ou souffrent de pĂ©nurie d'eau. Certain·e·s perdent leur maison, ou mĂŞme leur vie. Les effets seront toujours plus graves si nous ne parvenons pas Ă limiter le rĂ©chauffement de la planète. Il est primordial que toutes et tous – qu'il s'agisse des organisations ou de personnes individuelles – agissent dès Ă prĂ©sent dans leur domaine de compĂ©tence contre le rĂ©chauffement climatique. C'est une urgence !
Inscrivez-vous maintenant pour participer à notre Conférence annuelle & Assemblée générale.
Les inscriptions sont ouvertes jusqu'au 22 mars 2020. Vous avez également la possibilité de vous inscrire uniquement pour la table ronde, qui est ouverte au public, le samedi 2 mai 2020 à 10h à l'Union postale universelle à Berne.
Le vendredi 1er mai 2020, AMNESTY YOUTH tiendra son traditionnel YOUTHMEETING au local culturel Gaskessel. Le but de cette rencontre sera de réfléchir à la manière dont Amnesty devrait aborder la crise climatique à l'avenir. Il s'agit d'une excellente occasion pour toutes et tous les membres YOUTH de discuter, de libérer sa créativité et de créer des liens.
Nous nous réjouissons de vous accueillir à notre Conférence annuelle !
Avec mes meilleures salutations,
Manon Schick
Directrice de la
Section suisse d'Amnesty International
Kognitive Dissonanz
Einmal mehr: ein ausgezeichneter Beitrag von Henrik Nordborg. Auch die Kommentare (unten anklicken) sind interessant.
henriknordborg veröffentlichte:" Beim Lesen des grossartigen Buches «Selbst Denken» von Harald Welzer, bin ich wieder auf den Begriff «Kognitive Dissonanz» gestossen. Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Die beiden Aussagen «Wir brauchen Wirtschaftswachstum» und «die Wirtschaft macht "
Neuer Beitrag auf Henrik Nordborg
Kognitive Dissonanz
von henriknordborgBeim Lesen des grossartigen Buches «Selbst Denken» von Harald Welzer, bin ich wieder auf den Begriff «Kognitive Dissonanz» gestossen. Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Die beiden Aussagen «Wir brauchen Wirtschaftswachstum» und «die Wirtschaft macht den Planeten kaputt» stellen eine typische kognitive Dissonanz dar. Kein Mensch ist fähig, mit diesen beiden Gedanken im Kopf glĂĽcklich zu leben.
Aufforstung, Nutzen und Grenzen
Aber: Der Wald ist ein "Fass mit Boden". Nur solange er wächst, nimmt er CO2 (Kohlendioxid) aus der Luft und lagert es als C (Kohlenstoff) im Holz ein.
Der Ausstieg aus den fossilen Energien ist so oder so nötig - und ultradringend!
Der Ausstieg aus den fossilen Energien ist so oder so nötig - und ultradringend!
Dienstag, 4. Februar 2020
Die Wohninitiative ist auch eine Klimainitiative...
UH/... dank bewusstem, teils autofreiem Wohnen und oft kĂĽrzeren Arbeitswegen.
Auch wegen der Klimakrise unbedingt JA stimmen gehen.
Rudolf Strahm, alt Nationalrat SP, ehem. PreisĂĽberwacher:
«Genossenschaften sind keine Verstaatlichung, sondern die ureidgenössische, erfolgreiche Art des Wirtschaftens. Der dritte Weg zwischen Privateigentum und Staatseigentum. Damit ist die Schweiz wirtschaftlich erfolgreich und reich geworden. Die Politiker ignorieren, dass heute vor allem die grossen, börsenkotierten Immobilien-Investment-Gesellschaften mit ihren exorbitanten Renditen die Kaufkraft des Mittelstands abschöpfen und die Mittelschichten aus den urbanen Regionen verdrängen. Dabei wird jeder, der aus der Stadt verdrängt wird, zum Pendler in die Stadt hinein.»
Auch wegen der Klimakrise unbedingt JA stimmen gehen.
Rudolf Strahm, alt Nationalrat SP, ehem. PreisĂĽberwacher:
«Genossenschaften sind keine Verstaatlichung, sondern die ureidgenössische, erfolgreiche Art des Wirtschaftens. Der dritte Weg zwischen Privateigentum und Staatseigentum. Damit ist die Schweiz wirtschaftlich erfolgreich und reich geworden. Die Politiker ignorieren, dass heute vor allem die grossen, börsenkotierten Immobilien-Investment-Gesellschaften mit ihren exorbitanten Renditen die Kaufkraft des Mittelstands abschöpfen und die Mittelschichten aus den urbanen Regionen verdrängen. Dabei wird jeder, der aus der Stadt verdrängt wird, zum Pendler in die Stadt hinein.»
Schweizer Nationalbank unterstĂĽtzt Exxon Mobile, Chevron, Trump ...
arcinfo: Noch schlimmer als wir alle schon wusssten: Skandalöse Anlagestrategie der SNB, mit Schaden für Klima, Geldmarkt, US-Politik und -Wahlen (!?)
"Dank" der SNB ist jede Schweizerin, jeder Schweizer im Besitz von einer Aktie von Chevron und zwei von Exxon Mobil.
https://drive.google.com/open?id=12vMBY2I5xf5IMCMraEq-xGcpK0p7WHlj
"Dank" der SNB ist jede Schweizerin, jeder Schweizer im Besitz von einer Aktie von Chevron und zwei von Exxon Mobil.
https://drive.google.com/open?id=12vMBY2I5xf5IMCMraEq-xGcpK0p7WHlj
Montag, 3. Februar 2020
Sonntag, 2. Februar 2020
Le Temps: Renens, schriftliches Urteil
Les considérants du jugement du procès de Credit Suisse contre des écologistes sont accessibles
Deux semaines après le jugement polĂ©mique rendu Ă Renens par Philippe Colelough, les considĂ©rants du juge sont disponibles. DisputĂ©s par le procureur gĂ©nĂ©ral du canton de Vaud, ils seront bientĂ´t analysĂ©s point par point lors de la suite de la procĂ©dure. En attendant le Tribunal fĂ©dĂ©ral.Lundi 13 janvier dernier, un jugement historique innocentait 12 activistes condamnĂ©s pour avoir occupĂ© une succursale de CrĂ©dit Suisse sans autorisation. Le juge avait considĂ©rĂ© que leur action de dĂ©sobĂ©issance civile se justifiait au vu de l’urgence climatique. Le Temps a eu accès aux considĂ©rants du jugement du procès.
Le compte-rendu et les considérants (schriftliches Urteil, 20+18+22 Seiten)
Partie 1
Partie 2
Partie 3
On y dĂ©couvre les trois tĂ©moignages du prix Nobel de chimie Jacques Dubochet, de la professeure en climatologie Ă l’EPFZ et rĂ©dactrice suisse au sein du GIEC (Groupe d’experts intergouvernemental sur l’Ă©volution du climat) Sonia Seneviratne, et de JĂ©rĂ©my DĂ©sir, ancien analyste quantitatif spĂ©cialisĂ© dans le trading algorithmique chez HSBC Ă Londres.
Point par point, Ă partir de la page 41, les considĂ©rants particulièrement polĂ©miques du juge Philippe Colelough sont Ă©galement visibles, notamment son interprĂ©tation de l'Ă©tat de nĂ©cessitĂ© licite – une exception juridique qui rend lĂ©gale une action punie par la loi si elle est justifiĂ©e par la sauvegarde d’intĂ©rĂŞts prĂ©pondĂ©rants.
DIScreditsuisse.ch
https://discreditsuisse.ch/de/
Thiam wird aufgefordert zu einer TV-Debatte.
Keine Antwort seit ... (vgl. Zeit-Ticker)
unbedingt das Cartoon unten auf dieser Seite beachten!
Thiam wird aufgefordert zu einer TV-Debatte.
Keine Antwort seit ... (vgl. Zeit-Ticker)
unbedingt das Cartoon unten auf dieser Seite beachten!
Anton Affentranger: Vom Implenia-Chef zum Supporter der Klimajugend
Hinweis von Luc Recordon:
"Aus Anton Affentranger, einem der ungewöhnlichsten und auch unbequemsten Schweizer Wirtschaftsführer in den letzten Jahren, ist ein scharfer Kritiker der Wirtschaftselite und ein Supporter der Klimajugend geworden"
Vor fünfzehn Monaten ist er zurückgetreten als Chef des grössten Schweizer Baukonzerns, Implenia, den er 2006 mitgeschaffen und zwölf
Jahre lang geprägt hatte. Inzwischen hat er ein Buch über seine
Erfahrungen geschrieben, das spannender ist als dessen Titel:
«Baustellen». Mein Kollege Martin Beglinger hat das Buch gelesen – und
er hat sich ausfĂĽhrlich mit Anton Affentranger unterhalten. Spannend!
(NZZ, 31.1.20)
https://www.nzz.ch/wirtschaft/wenn-der-chef-seine-eigene-haut-riskiert-ld.1536936
Donnerstag, 30. Januar 2020
Jean Martin in "24 heures": Pourquoi tant de haine?
Grève du climat
Pourquoi tant de haine ?
IntĂ©ressant de voir comment les Ă©vènements liĂ©s au dĂ©règlement climatique comme le jugement lausannois du 13 janvier ou la nouvelle Marche rassemblant 10’000 personnes le 17, font sortir de leurs gonds des personnalitĂ©s qu’on a connues plus calmes. Qui perdent tout recul, pondĂ©ration, mesure ; traitant les jeunes militants de gamins dĂ©voyĂ©s par des gauchistes, mettant durement en cause le tribunal de Renens. Le plus indĂ©cent, c’est le festival de propos pĂ©joratifs (avec des relents marquĂ©s de machisme voire racisme) Ă propos de Greta Thunberg auxquels s’abaissent des politiciens, chroniqueurs et autres notables bon teint.
Pourquoi tant de haine ? Pourquoi ces rĂ©actions qui discrĂ©ditent leurs auteurs ? Des observateurs soulignent que le souci climatique aigu exemplifiĂ© par la jeunesse (et beaucoup de parents et grands-parents) nous bouscule hors de notre zone de confort. Sont mises en cause des choses bien ancrĂ©es : la croyance Ă la croissance et au progrès (qui ne sauraient s’arrĂŞter…), celle au modèle capitaliste classique - que AndrĂ© Hoffmann, patron de pharma, met aujourd’hui fortement en cause, de manière crĂ©dible malgrĂ© ses milliards. D’autres encore.
Les dangers liĂ©s au climat ne sont plus contestĂ©s que par quelques « savants » actuellement tous dĂ©crĂ©dibilisĂ©s au plan scientifique - et par des politicien-ne-s qui les suivent sur un mode idĂ©ologique et bĂ©at. Ces rĂ©actions, comme les insultes Ă©voquĂ©es plus haut, pourraient bien ĂŞtre une manifestation de peur - d’un avenir dont les faits (qui sont et restent les faits !) font penser que, sauf rĂ©orientation majeure de notre mode sociĂ©tal de fonctionner, il sera très difficile.
Dr Jean Martin, Echandens
Publié dans 24 heures (Lausanne), 21 janvier 2020, page 8
Pourquoi tant de haine ?
IntĂ©ressant de voir comment les Ă©vènements liĂ©s au dĂ©règlement climatique comme le jugement lausannois du 13 janvier ou la nouvelle Marche rassemblant 10’000 personnes le 17, font sortir de leurs gonds des personnalitĂ©s qu’on a connues plus calmes. Qui perdent tout recul, pondĂ©ration, mesure ; traitant les jeunes militants de gamins dĂ©voyĂ©s par des gauchistes, mettant durement en cause le tribunal de Renens. Le plus indĂ©cent, c’est le festival de propos pĂ©joratifs (avec des relents marquĂ©s de machisme voire racisme) Ă propos de Greta Thunberg auxquels s’abaissent des politiciens, chroniqueurs et autres notables bon teint.
Pourquoi tant de haine ? Pourquoi ces rĂ©actions qui discrĂ©ditent leurs auteurs ? Des observateurs soulignent que le souci climatique aigu exemplifiĂ© par la jeunesse (et beaucoup de parents et grands-parents) nous bouscule hors de notre zone de confort. Sont mises en cause des choses bien ancrĂ©es : la croyance Ă la croissance et au progrès (qui ne sauraient s’arrĂŞter…), celle au modèle capitaliste classique - que AndrĂ© Hoffmann, patron de pharma, met aujourd’hui fortement en cause, de manière crĂ©dible malgrĂ© ses milliards. D’autres encore.
Les dangers liĂ©s au climat ne sont plus contestĂ©s que par quelques « savants » actuellement tous dĂ©crĂ©dibilisĂ©s au plan scientifique - et par des politicien-ne-s qui les suivent sur un mode idĂ©ologique et bĂ©at. Ces rĂ©actions, comme les insultes Ă©voquĂ©es plus haut, pourraient bien ĂŞtre une manifestation de peur - d’un avenir dont les faits (qui sont et restent les faits !) font penser que, sauf rĂ©orientation majeure de notre mode sociĂ©tal de fonctionner, il sera très difficile.
Dr Jean Martin, Echandens
Publié dans 24 heures (Lausanne), 21 janvier 2020, page 8
Montag, 27. Januar 2020
Leserbrief fĂĽr NZZ: Urteil von Renens, Forum DRS 1, Notstand, Unmittelbarkeit ...
...Bundesverfassung, Strafgesetzbuch und duden.de
UH/ per Mail eingereicht am 27.1.2020, nicht abgedruckt : Leserbrief fĂĽr NZZ
Freispruch der CS-AktivistInnen in Renens
Die Menschheit hat schon viele Katastrophen verursacht. Heute ist sie wegen des technischen Fortschritts sowie der Fossil- und Nuklearenergie in der Lage, eine Katastrophe von extrem langer Dauer (Jahrtausende) auszulösen. Ein überhitzter Planet Erde wird nicht einmal eine Mia. Menschen ernähren können. Schon heute sterben Menschen wegen der Klimakrise, und ohne rasche Massnahmen wird ein Massensterben von Mensch und Natur unausweichlich. Die Auswirkung auf unzählige Menschen, auf viele nachfolgende Generationen, stellt einen nie dagewesenen Notstand 1) dar. Die Verfassungsrechte auf Leben, Würde, Jugendschutz und Umwelt 2) werden schon heute, erst recht in Zukunft, verletzt. Die Klima-Gefahr ist unmittelbar 1). Sinnbildlich gesagt brennt Samstag, 25. Januar 2020
NZZ, Gastkommentar Anthony Patt
Klimawandel: Es gibt keinen Plan B
Wir mĂĽssen kĂĽnftig Solarmodule im gleichen Takt herstellen, wie wir heute Autos vom Band laufen lassen. Dies schreibt ETH-Klimaforscher Anthony Patt in seiner Replik auf einen Gastkommentar von Lino Guzzella, JĂĽrgen Hambrecht und Lars Josefsson.
Man erzählt, dass Ende 1941, kurz nachdem die USA in den Weltkrieg eingetreten waren, Präsident Roosevelt die Verantwortlichen der amerikanischen Automobilindustrie zu einem Treffen einberief. Er erklärte ihnen, wie viele Flugzeuge, Panzer und Versorgungsfahrzeuge sie zu liefern hätten. Die Angesprochenen schreckten zurĂĽck. «Mr. Präsident», sagten sie, «das ist unmöglich. Dann können wir keine Autos mehr fĂĽr die amerikanische Bevölkerung bauen.» Der Präsident antwortete: «Meine Herren, Sie verstehen nicht. Bis wir diesen Krieg gewonnen haben, liefern Sie dem amerikanischen Volk keine Autos.» Und er behielt recht. Am 1. Januar 1942 wurde der Verkauf von Zivilfahrzeugen eingestellt, und alle Produktionskapazitäten wurden auf Waffen umgestellt. Der Rest ist Geschichte, einschliesslich der Tatsache, dass die Automobilhersteller bei der RĂĽckkehr zur Autoproduktion auf einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung trafen.
Wegfall aller Emissionen
Im Artikel «Das Klima und die Traumfabrik Europa» (NZZ 16. 1. 20) erläutert der ehemalige ETH-Präsident Lino Guzzella zusammen mit zwei fĂĽhrenden Vertretern der europäischen Industrie, was unmöglich sei: die Emissionen fossiler Brennstoffe bis 2050 zu eliminieren, und dies erst noch ohne Atomkraft. Nicht wenn die europäische Industrie ĂĽberleben solle. Wir brauchten, schreiben sie, eine rationale Diskussion. – Meine Herren, Sie verstehen nicht.
Erstens nützt uns eine gesunde europäische Industrie wenig, wenn unsere Städte unter dem Meeresspiegel stehen und von Klimaflüchtlingen überflutet werden, die nach Nahrungsmitteln aus einem Agrarsektor dürsten, der nicht mehr weiss, wo er Süsswasser herbekommen soll. Unsere Lebensweise hängt vom Wegfall aller Emissionen fossiler Brennstoffe in den nächsten dreissig Jahren ab. Es gibt keinen Plan B.
Zweitens gibt es keine wirtschaftlichen Gründe mehr, um auf Atomkraft zu setzen, da die Kosten für erneuerbare Energien und Energiespeicherung derart gesunken sind. Es ist einfach kostengünstiger und ressourcenschonender, mit einer Kombination aus Sonne und Wind, ergänzt durch Batterie-, Wasser- und Wasserstoffspeicherung, zuverlässig Strom zu erzeugen.
Drittens findet eine rationale Diskussion bereits statt. Die EU, die USA, China und sogar die Schweiz haben grosse Summen in die Forschung gesteckt, um die Energiewende zu vollziehen. Die Ergebnisse dieser Forschung werden immer deutlicher: Wir haben die Technologien, die wir brauchen. Viele davon sind bereits weit fortgeschritten und übertreffen die fossilen und nuklearen Energietechnologien in jeder Hinsicht. Es gibt allen Grund zu der Annahme, dass die Innovation, die die Klimakrise auslöst, in den kommenden Jahrzehnten zu Energie und Energiedienstleistungen führen wird, die kostengünstiger, sauberer und sicherer sind, als dies bei fossilen Brennstoffen oder der Atomkraft je der Fall war. Viele führende Industrieunternehmen haben das verstanden und arbeiten an der Dekarbonisierung ihrer Branchen.
Donnerstag, 23. Januar 2020
Campax: BegrĂĽssungsaktion fĂĽr Trump-Helikopter
Mail von Campax vom 23.1.2020:
«Akteure fĂĽr eine kohärente und nachhaltige Welt» – so lautete das Leitmotiv des diesjährigen WEF in Davos. Das hört sich gut an, oder? Es hört sich an, als wären sich nicht nur alle einig, dass etwas gegen den Klimawandel unternommen werden muss, sondern auch, dass dies auch wirklich geschieht. Dass dem nicht so ist, das weisst Du Ueli, das weiss ich und das weiss auch die Wirtschaftselite in Davos.
Allen voran: Donald Trump. Ein Klimaleugner erster Klasse, der lieber andere Staaten statt den Klimawandel bekämpft. Der Besuch in Davos sollte wohl kommunikativ den Impeachment-Trial im Senat überdecken. Was die Welt heute braucht, ist eine verantwortungsvolle Klimapolitik der Weltmacht USA.
Ich bin in Amden am Walensee aufgewachsen. Darum weiss ich, dass die Helikopter nach Davos immer ganz genau über den Walensee fliegen. Der Chapf ist ein markanter Aussichtspunkt 900 Meter über dem Walensee. Er ist ein wichtiger Ort für meine Familie, ganz in der Nähe haben wir an seinem Lieblingsort meinen Vater begraben. Für meinen früh umweltbewegten Vater (der sich sicher diebisch darüber gefreut hat), für mich und für Dich haben wir Donald Trump am Dienstag einen besonderen Willkommensgruss bereitet: Auf Augenhöhe mit der vorbeifliegenden Helikopter-Armada entfalteten unsere Kletterer am Dienstagmorgen auf einem 35-Meter Transparent die Forderung:
Fight Climate Change – Not Iran
«Akteure fĂĽr eine kohärente und nachhaltige Welt» – so lautete das Leitmotiv des diesjährigen WEF in Davos. Das hört sich gut an, oder? Es hört sich an, als wären sich nicht nur alle einig, dass etwas gegen den Klimawandel unternommen werden muss, sondern auch, dass dies auch wirklich geschieht. Dass dem nicht so ist, das weisst Du Ueli, das weiss ich und das weiss auch die Wirtschaftselite in Davos.
Allen voran: Donald Trump. Ein Klimaleugner erster Klasse, der lieber andere Staaten statt den Klimawandel bekämpft. Der Besuch in Davos sollte wohl kommunikativ den Impeachment-Trial im Senat überdecken. Was die Welt heute braucht, ist eine verantwortungsvolle Klimapolitik der Weltmacht USA.
Ich bin in Amden am Walensee aufgewachsen. Darum weiss ich, dass die Helikopter nach Davos immer ganz genau über den Walensee fliegen. Der Chapf ist ein markanter Aussichtspunkt 900 Meter über dem Walensee. Er ist ein wichtiger Ort für meine Familie, ganz in der Nähe haben wir an seinem Lieblingsort meinen Vater begraben. Für meinen früh umweltbewegten Vater (der sich sicher diebisch darüber gefreut hat), für mich und für Dich haben wir Donald Trump am Dienstag einen besonderen Willkommensgruss bereitet: Auf Augenhöhe mit der vorbeifliegenden Helikopter-Armada entfalteten unsere Kletterer am Dienstagmorgen auf einem 35-Meter Transparent die Forderung:
Fight Climate Change – Not Iran
Kurz darauf passierte die Helikopter-Formation aus Schweizerischen und US-amerikanischen Helikoptern die mit der Klimabotschaft geschmückte Felswand. Für den spektakulären Moment hat sich sogar ein Team von SRF/10vor10 zu uns gesellt.
Wir wissen natĂĽrlich nicht, ob Trump unsere Nachricht live gesehen hat. Was wir aber wissen, ist, dass Medien auf der ganzen Welt darĂĽber berichtet haben und, dass er und sein Team die Berichterstattung ĂĽber seinen Auftritt am WEF ganz genau mitverfolgen. In diesem Sinn: Climate Action Now - wir bleiben dran!
Liebe GrĂĽsse
Andreas
Wir wissen natĂĽrlich nicht, ob Trump unsere Nachricht live gesehen hat. Was wir aber wissen, ist, dass Medien auf der ganzen Welt darĂĽber berichtet haben und, dass er und sein Team die Berichterstattung ĂĽber seinen Auftritt am WEF ganz genau mitverfolgen. In diesem Sinn: Climate Action Now - wir bleiben dran!
Liebe GrĂĽsse
Andreas


Geschäftsleiter Campax
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