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Dienstag, 3. Februar 2026

Moose, Flechten und Algen auf dem Fels - gut fürs Klima, und auch sonst

Bild: pixabay.com













Moose und Flechten haben wichtige Funktionen, nicht zuletzt nach Gletscherschmelze, auf Fels und Geröllhalden.

Sie binden CO2 und Stickstoff, präparieren den Boden für andere Pflanzen und für Kleintiere - und schliesslich für Sträucher und Bäume, je nach Höhenlage. Sie speichern Wasser und vermindern damit das Risiko von Überschwemmungen sowie von Tockenheit.
Durch die Stickstoffspeicherung helfen sie mit, andere Pflanzen zu ernähren.
Daneben haben sie die Fähigkeit, nach und nach Gestein aufzuweichen und Humus zu bilden.  
Wichtig ist auch der Kühlungseffekt. Er entsteht dadurch, dass Moose und Flechten Wasser speichern, welches bei nachfolgender Hitze verdunstet und kühlt. Der (höhere) Albedo-Effekt wirkt zusätzlich: Moos und Flechten behalten weniger Wärme zurück als nackter, dunkler Stein
Sie unterstützen die CO2-Speicherung zusätzlich, indem sie den Boden für höhere Pflanzen, Sträucher und Bäume vorbereiten (z.B. im frei gewordenen Gletschervorfeld). Dies fällt mengenmässig  stärker ins Gewicht als die anfängliche CO2-Speicherung in Moosen und Flechten.

Weiterführende Links:

Max-Plank-Gesellschaft
Mauerblümchen des Erdsystems. Algen, Flechten und Moose binden riesige Mengen Kohlendioxid und Stickstoff aus der Atmosphäre und beeinflussen so auch das Klima. 3. Juni 2012UH/  Sehr eindrücklich: Gemäss Berechnung der AutorInnen nehmen Algen (inkl. Algen im Meer?), Moose und Flechten jährlich 14 Milliarden Tonnen CO2 und 50 Mio Tonnen Stickstoff auf. 

(Die Menschheit war im Jahr 2022 verantwortlich für den Ausstoss von 37,2 Mia. Tonnen CO2).  

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https://www.nature.com/articles/ngeo1486  :

Letter  Published: Contribution of cryptogamic covers to the global cycles of carbon and nitrogen
Nature Geoscience 5, pages 459-462 (2012)  
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https://idw-online.de/de/news480999

Unscheinbar und doch gewaltig: Flechten, Algen und Moose sind Grossspeicher für Stickstoff und CO2

Sabine Wendler LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)
Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen

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https://www.swissbryophytes.ch/index.php/de/
Swissbryophytes ist das Informationsportal zu den Moosen der Schweiz

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SwissLichens, das nationale Daten- und Infomationszentrum der Schweizer Flechten

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Hinweis von Rolf Herzig: 

Flechten der Schweiz

Sehr lesenswertes Buch mit vielen Fotos, von Christoph Scheidegger, Christine Keller, Silvia Stofer
Mit 52 Exkursionen
Seite 68/69:  7. Flechtenstandorte und Lebensraumtypologie. 7.1. Gestein
Seite 536: Kapitel Gletschervorfelder Morteratsch mit weiteren möglichen Arten wie z.B. Korallenflechten. 

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  • Article
  • Published: 

The global contribution of soil mosses to ecosystem services

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WWF- Tag des Artenschutzes, 3.3.2026


Was ist der Albedowert?
UH/ Ein Mass für die Wärme-Rückstrahlung: Helles Material -> höherer Albedowert -> mehr Rückstrahlung der Wärme, günstiger fürs Klima - und umgekehrt.  Albus (lat.) = weiss

https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Albedo_(einfach) :  

Albedowerte verschiedener Oberflächen
MaterialAlbedo
Frischer Schnee0,80–0,90
Alter Schnee0,45–0,90
Wolken0,60–0,90
Wüste0,30
Savanne0,20–0,25
Felder (unbestellt)0,26
Rasen0,18–0,23
Wald0,05–0,18
Asphalt0,15
Wasserfläche
(Neigungswinkel > 45°)
0,05
Wasserfläche
(Neigungswinkel > 30°)
0,08
Wasserfläche
(Neigungswinkel > 20°)
0,12
Wasserfläche
(Neigungswinkel > 10°)
0,22

Post vom 17.8.2024. Letztmals ergänzt am 12.3.2026

Sonntag, 22. September 2024

Schlechte Noten bei Biodiversität und Treibhausgas-Emissionen - infosperber

https://www.infosperber.ch/politik/schweiz/schlechte-noten-bei-biodiversitaet-und-treibhausgas-emissionen/


Zitat  (auch der übrige - kurze - Text ist lesenswert und gibt zu denken) :

... Vor zwei Jahren waren nur sieben Länder besser auf Kurs – die vier skandinavischen Länder Finnland, Dänemark, Schweden und Norwegen sowie Deutschland, Österreich und Frankreich. Im letzten Jahr fiel sie auf Rang 15 zurück. Überholt wurde sie vor allem von mehreren zentraleuropäischen EU-Ländern. Dieses Jahr folgte der Abstieg auf lediglich Position 22.  ...


Dienstag, 20. August 2024

Sonntag, 18. August 2024

Abstimmung Biodiversität


Video, zu Verfügung gestellt von Beat Mettler, Aarwangen, Sympathisant der Klimagrosseltern:

https://www.youtube.com/shorts/I-H4Ipl3xiA

Er wird auf diesem Kanal weitere Videos zu dieser wichtigen Abstimmung posten.


Samstag, 17. August 2024

Mittwoch, 24. Juli 2024

NZZ, Planet A: Was bringt das EU-Gesetz zur Renaturierung von Biotopen?



Montag, 27. Mai 2024

Mehr naturnahe Lebensräume - auch in unseren Städten - infosperber

https://www.infosperber.ch/umwelt/boden-raum-verkehr/mehr-naturnahe-lebensraeume-auch-in-unseren-staedten/

Donnerstag, 1. Februar 2024

Abstimmungen

Nathalie Imboden via Twitter:

Diese Legislatur ist voll von wichtigen Abstimmungen: Jetzt 13xAHV, im Juni Energie ⚡️☀️ 💡 ♻️ & Krankenkassenprämien 🏥👩‍⚕️, im Herbst (Sep. / Nov) folgen Referenden BVG 👵, Autobahnausbau 🛣️ 🚲 , Mietrecht 🏡🧹🚿🔑🗝️und Biodiversität 🌱🌿🌼🗻. Ein Powerjahr! #sozialökologisch


Mittwoch, 26. Juli 2023

Donnerstag, 9. Februar 2023

Greenpeace-Kletterer als Regenwaldtiere - für nachhaltige Pensionskassen


Liebe alle

Liebe Freundinnen und Freunde der Nachhaltigen Finanzen

 

Am Samstag haben Greenpeace-Kletter-Aktivistist:innen in Bern als Tiere der Regenwälder vor über 500 Passant:innen ein Seil-Tanz-Spektakel geboten. 

 

Sie haben damit die Bevölkerung artistisch auf die Abholzung der Regenwälder aufmerksam gemacht, sowie auf die Verantwortung unserer Pensionskassen, diese Zerstörung unserer Lebensgrundlagen mit ihren Mitteln zu stoppen. 

 

Pensionskassen gehören zu den grössten Aktionärinnen der Schweiz. Sie sind mit über 60 Mia Fr. in Unternehmen investiert, welche die Zerstörung der Regenwälder vorantreiben. Und sie tun noch viel zu wenig, um diese Unternehmen zu nachhaltigen Geschäftsmodellen zu verpflichten. Das zeigt unser aktuelle Bericht.

Dienstag, 3. Januar 2023

Solaranlagen bedrohen die Artenvielfalt am wenigsten


https://cdn.pixabay.com/photo/2019/06/01/19/11/photovoltaic-4244774__340.jpgSolaranlagen bedrohen die Artenvielfalt am wenigsten: 
Sie scheinen sich unversöhnlich gegenüberzustehen: Der Ausbau der erneuerbaren Energie und die Biodiversität. «Stimmt nicht», sagt die Umweltallianz und hat eine Aufklärungskampagne lanciert.