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Mittwoch, 23. Juli 2025

Uruguay: Energiewende als nationales Erfolgsmodell - infosperber


https://www.infosperber.ch/umwelt/energieproduktion/uruguay-energiewende-als-nationales-erfolgsmodell/

Stromgesetz - ein Jahr danach

SES per Mail:
Liebe Stromgesetz-Unterstützende

Was für ein Moment: Am 9. Juni 2024 haben wir gemeinsam einen historischen Erfolg gefeiert! Fast 70% der Stimmbevölkerung haben JA

Montag, 30. September 2024

Du vs. Microsoft


Microsoft plant Mega-Rechenzentren im Rheinischen Revier – auf Kosten von NRWs Freiflächen. Unterzeichne jetzt, um sie zu schützen.

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Hallo Ulrich

Microsoft will im Rheinischen Revier riesige Rechenzentren bauen. Statt bereits existierende Industriebrachen zu nutzen, sollen dafür grüne Wiesen und Ackerland versiegelt werden. Die Flächen wären für immer zerstört. Dabei legt Microsoft sonst so viel Wert auf sein nachhaltiges Image.[1] Dirk Jansen vom BUND fordert deshalb mit einer Petition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact: Microsoft muss umplanen! Unterzeichne jetzt, damit die Freiräume in Nordrhein-Westfalen erhalten bleiben.


Gestartet von: Dirk Jansen

Stoppt den Flächenfraß im Rheinischen Revier – Microsoft muss umplanen!

An: Agnes Heftberger, Vorsitzende der Geschäftsführung Microsoft Deutschland

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Im Rheinischen Revier sind als Beitrag zum Strukturwandel nach der Braunkohle neue Gewerbegebiete auf 4.000 Hektar Fläche geplant, wovon ein erheblicher Teil auf der „grünen Wiese" liegen soll. Ein Teil dieser Planungen umfasst auch den Bau von Microsoft-Großrechenzentren, sogenannten Hyperscalern. Dies führt zu zusätzlicher Flächenversiegelung und schadet unserer Umwelt. NRWs Freiraum ist in Gefahr, obwohl es bessere Alternativen gibt.

Nicht mehr benötigte Kraftwerksareale, die vorbelasteten Tagebauflächen und andere Industriebrachen eignen sich viel besser als Standorte für Industrieansiedlungen. Tiere und Pflanzen, Wasser, der Boden und Agrarflächen könnten so geschützt werden. Der technische Fortschritt und der Strukturwandel würden so weiter vorangetrieben, ohne die Klimawandelanpassung zu gefährden.

Um den knappen Freiraum zu erhalten und die negativen Umweltauswirkungen zu minimieren, fordern wir, den Bau der Rechenzentren auf bereits versiegelte oder industriell genutzte Flächen zu verlegen.

„Zwar ist die Ansiedlung zukunftsträchtiger Unternehmen wie Microsoft grundsätzlich positiv, aber der Bau von Rechenzentren auf der ‚grünen Wiese' bedeutet die unwiderrufliche Zerstörung von Böden, die für die Landwirtschaft unerlässlich sind. Diese Flächen sind nicht nur für die regionale Nahrungsmittelproduktion wichtig, sondern können auch zur Erhaltung der Biodiversität beitragen. Unversiegelte Böden sind unersetzliche Wasserspeicher zur Vorbeugung von Hochwasser und wichtige Grundlage für den Ökosystemverbund.

Die Pläne stehen im Widerspruch zu den Bemühungen um eine nachhaltige Zukunft, für die angeblich auch Microsoft einsteht. Es ist fraglich, ob die energieintensiven Rechenzentren aus 100 Prozent erneuerbaren Energien versorgt werden können. Außerdem fehlt für die Abwärmenutzung noch ein überzeugendes Konzept. Darüber hinaus ist schon jetzt der Grundwasserspiegel im Rheinischen Revier auf Jahrhunderte abgesenkt. Wo das Wasser für die Kühlung der Hyperscaler herkommen soll, ist unklar.

Der BUND in Nordrhein-Westfalen hat die Pläne bereits kritisiert und darauf hingewiesen, dass die Versiegelung wertvollen Freiraums heute nicht mehr zeitgemäß ist. Unternehmen wie Microsoft, die sich zu umfassenden Umweltzielen bekennen, sollten hier eine Vorbildfunktion übernehmen und nachhaltige Alternativen wählen. Der Schutz unserer unverbauten Landschaft ist unerlässlich, um eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft für kommende Generationen zu sichern.

Mit dem von der Klimabewegung erzwungenen vorgezogenen Ende der Braunkohlengewinnung und -verstromung bieten sich neue Chancen für das Rheinische Revier. Der Anspruch ist, den Strukturwandel als Chance zur Entwicklung einer klimaneutralen, nachhaltig wirtschaftenden und ökologisch wiederhergestellten Region zu nutzen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Überall werden neue Gewerbegebiete auf der ‚grünen Wiese' geplant, die weitere Umweltschäden nach sich ziehen würden. Es wird weder nachhaltig, noch ökologisch geplant. Das Unternehmen Microsoft ist dabei nur eines von vielen Beispielen. Noch besteht aber die Möglichkeit, die Unternehmen zum Umsteuern zu bewegen und ihre Projekte zukunftsfähig umzuplanen.

Deshalb fordern wir Microsoft und andere Unternehmen auf: Überdenken sie Ihre Planungen! Nur wirklich klimaneutrale und nachhaltige Projekte sind ein Gewinn für die Region!"

Diese Petition wurde auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact, aber wird durch WeAct-Campaigner*innen unterstützt. Da viele Campact-Aktive diese Petition unterstützen, möchten wir Dich mit dieser E-Mail gerne darauf hinweisen. 

Vielen Dank und herzliche Grüße
Dein Campact-Team

[1] „Gemeinsam für das Klima – Microsoft im Einsatz für Nachhaltigkeit", Website von Microsoft, eingesehen am 2. August 2024

 

 

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Vertretungsberechtiger Vorstand: Christoph Bautz, Dr. Astrid Deilmann, Daphne Heinsen, Dr. Felix Kolb

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Verantwortlich für die journalistisch-redaktionellen Inhalte: Dr. Felix Kolb, Campact e.V., Artilleriestr. 6, 27283 Verden

 

Mittwoch, 24. April 2024

Foundation Franz Weber

Gemäss Bundesamt für Energie (2019) können auf CH Gebäuden 67 TWh Sonnenenergie produziert werden. Das ist sicher erfreulich, aber: 

Vera Weber wirbt damit  für ein NEIN zum Stromgesetz (Brief vom 18.4.2024). 

Leider vergisst sie das Hauptproblem, die Frage, wie wir zu genug Winterstrom kommen. Diese Frage wird sich vor allem gegen Ende der Wintersaison stellen, wenn die Stauseen leer sind, bei Dunkelflaute in Europa, wenn die Nachbarländer ihren Strom selber brauchen.

Einen Blackout sollten wir unbedingt vermeiden. Er hätte massive Auswirkungen und würde den politischen Diskurs weiter vergiften. Er würde von der politischen Rechten ausgenützt, um Stimmung für AKW und gegen Klima-/Naturschutz zu machen. Gut möglich, dass die Rechts-SVP unterschwellig auch deshalb gegen das Stromgesetz ist, im Sinn von "die Wirtschaft an die Wand fahren, dann dem Klimaschutz die Schuld geben".

Freitag, 5. April 2024

Das Stromgesetz kurz erklärt. Video von Lisa Mazzone und Nadine Masshard

Hallo, dieses Video erklärt in aller Kürze, warum die Abstimmung zum neuen Stromgesetz am 9. Juni so wichtig ist. Das Stromgesetz ist das entscheidende Puzzle-Teil, um Klimaschutz, Umweltschutz und die Energiewende endlich vorwärtszubringen. Überzeug dich selbst – sieh dir das Video mit Lisa Mazzone und Nadine Masshardt an und leite es an dein Umfeld weiter! https://youtu.be/OWPRquqIR5k

Montag, 18. März 2024

infosperber: Agri-Photovoltaik

Zitat: "... In ihrer im Januar veröffentlichten Studie schätzen sie das Potenzial sogenannter «Agri-PV» auf insgesamt 113 Terawattstunden pro Jahr ein und präzisieren damit eine Studie von 2022.

Wie viel ist eine Terawattstunde (TWh)?

Eine Terawattstunde entspricht 1’000’000’000 Kilowattstunden. Die ganze Schweiz verbrauchte 2022 rund 53 Terawattstunden Strom (Statista). Das Kernkraftwerk Leibstadt produzierte 2021 insgesamt 4,8 Terawattstunden.

Der Verband Schweizerischer Energieunternehmen (VSE) schätzte den Stromverbrauch der Schweiz für das Jahr 2050 vor zwei Jahren auf 80 bis 90 Terawattstunden. Die Forschenden der ZHAW gehen nach dieser Quelle von 70 bis 80 Terawattstunden aus..."

Winteranteil erfreulich hoch mit 29%.

Ganzer Artikel inkl. Foto: 


UH/ tönt erfreulich optimistisch. Auch wenn die "Stromernte" am Schluss etwas tiefer ausfällt, ist das ein wesentlicher Beitrag zur Stromversorgung.
Diese Daten sind ein weiterer wichtiger Sargnagel für alle AKW-Träume und -Projekte.

Mittwoch, 28. Februar 2024

Fwd: [Klima-Allianz/alliance-climatique] : Wegweisendes Urteil: Betriebsbewilligung in Birr war illegal

pixabay.com. Symbolbild

Am 23.02.2024 um 12:29 schrieb <jonas.kampus@klima-allianz.ch> <jonas.kampus@klima-allianz.ch>:

Liebe Mitglieder der Klima-Allianz
 
Heute hat das Bundesverwaltungsgericht einen wegweisenden Entscheid publiziert: Es hat die Beschwerde gegen die Betriebsverfügung des Reservekraftwerks in Birr gutgeheissen. Diese Beschwerde hat eine Anwohnerin mit unserer Unterstützung vor einem Jahr eingereicht. Die politischen Folgen des Urteils sind substantiell. Eine Rechtfertigung des Bundesrates und der fossilen Lobby für den Bau von fossilen Reservekraftwerken wird dadurch massiv schwieriger, auch haben wir eine solide Grundlage, um auch in Zukunft bei anderen Projekten Einsprache zu erheben
 
 
Hier findet ihr die komplette Stellungnahme des Klimastreiks: https://climatestrike.ch/posts/pr-verdict-federal-administrative-court-birr
 
Ihr dürft diese Nachricht sehr gerne in eurem Netzwerk teilen, die Posts auf Social Media ebenfalls.
 
 
Herzliche Grüsse
Jonas
 

Donnerstag, 15. Februar 2024

Neue Autobatterien am Horizont

 

The new car batteries that could power the electric vehicle revolution

Freitag, 22. Dezember 2023

Infosperber


Viel klima-und umweltrelevante Info auf der aktuellen Website von "infosperber" (22.12.):

UBS, greenwashing, fossiler Strom aus CH-Steckdosen, Zucker, tauender Permafrost ...

infosperber.ch

Sonntag, 6. November 2022

Energiespeicherung mit Druckluft ?!


UH/ Ist ja wohl noch ein langer Weg bis zur Serienreife in grossem Stil. 
Trotzdem: Hoffentlich klappt das und kommt bald zur Serienreife. Das Speichermedium Luft ist gratis (?), ungiftig, überall verfügbar und kann gut entsorgt werden.