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Montag, 30. September 2024

Du vs. Microsoft


Microsoft plant Mega-Rechenzentren im Rheinischen Revier – auf Kosten von NRWs FreiflĂ€chen. Unterzeichne jetzt, um sie zu schĂŒtzen.

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Hallo Ulrich

Microsoft will im Rheinischen Revier riesige Rechenzentren bauen. Statt bereits existierende Industriebrachen zu nutzen, sollen dafĂŒr grĂŒne Wiesen und Ackerland versiegelt werden. Die FlĂ€chen wĂ€ren fĂŒr immer zerstört. Dabei legt Microsoft sonst so viel Wert auf sein nachhaltiges Image.[1] Dirk Jansen vom BUND fordert deshalb mit einer Petition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact: Microsoft muss umplanen! Unterzeichne jetzt, damit die FreirĂ€ume in Nordrhein-Westfalen erhalten bleiben.


Gestartet von: Dirk Jansen

Stoppt den FlĂ€chenfraß im Rheinischen Revier – Microsoft muss umplanen!

An: Agnes Heftberger, Vorsitzende der GeschĂ€ftsfĂŒhrung Microsoft Deutschland

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Im Rheinischen Revier sind als Beitrag zum Strukturwandel nach der Braunkohle neue Gewerbegebiete auf 4.000 Hektar FlĂ€che geplant, wovon ein erheblicher Teil auf der „grĂŒnen Wiese" liegen soll. Ein Teil dieser Planungen umfasst auch den Bau von Microsoft-Großrechenzentren, sogenannten Hyperscalern. Dies fĂŒhrt zu zusĂ€tzlicher FlĂ€chenversiegelung und schadet unserer Umwelt. NRWs Freiraum ist in Gefahr, obwohl es bessere Alternativen gibt.

Nicht mehr benötigte Kraftwerksareale, die vorbelasteten TagebauflĂ€chen und andere Industriebrachen eignen sich viel besser als Standorte fĂŒr Industrieansiedlungen. Tiere und Pflanzen, Wasser, der Boden und AgrarflĂ€chen könnten so geschĂŒtzt werden. Der technische Fortschritt und der Strukturwandel wĂŒrden so weiter vorangetrieben, ohne die Klimawandelanpassung zu gefĂ€hrden.

Um den knappen Freiraum zu erhalten und die negativen Umweltauswirkungen zu minimieren, fordern wir, den Bau der Rechenzentren auf bereits versiegelte oder industriell genutzte FlÀchen zu verlegen.

„Zwar ist die Ansiedlung zukunftstrĂ€chtiger Unternehmen wie Microsoft grundsĂ€tzlich positiv, aber der Bau von Rechenzentren auf der ‚grĂŒnen Wiese' bedeutet die unwiderrufliche Zerstörung von Böden, die fĂŒr die Landwirtschaft unerlĂ€sslich sind. Diese FlĂ€chen sind nicht nur fĂŒr die regionale Nahrungsmittelproduktion wichtig, sondern können auch zur Erhaltung der BiodiversitĂ€t beitragen. Unversiegelte Böden sind unersetzliche Wasserspeicher zur Vorbeugung von Hochwasser und wichtige Grundlage fĂŒr den Ökosystemverbund.

Die PlĂ€ne stehen im Widerspruch zu den BemĂŒhungen um eine nachhaltige Zukunft, fĂŒr die angeblich auch Microsoft einsteht. Es ist fraglich, ob die energieintensiven Rechenzentren aus 100 Prozent erneuerbaren Energien versorgt werden können. Außerdem fehlt fĂŒr die AbwĂ€rmenutzung noch ein ĂŒberzeugendes Konzept. DarĂŒber hinaus ist schon jetzt der Grundwasserspiegel im Rheinischen Revier auf Jahrhunderte abgesenkt. Wo das Wasser fĂŒr die KĂŒhlung der Hyperscaler herkommen soll, ist unklar.

Der BUND in Nordrhein-Westfalen hat die PlĂ€ne bereits kritisiert und darauf hingewiesen, dass die Versiegelung wertvollen Freiraums heute nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ ist. Unternehmen wie Microsoft, die sich zu umfassenden Umweltzielen bekennen, sollten hier eine Vorbildfunktion ĂŒbernehmen und nachhaltige Alternativen wĂ€hlen. Der Schutz unserer unverbauten Landschaft ist unerlĂ€sslich, um eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft fĂŒr kommende Generationen zu sichern.

Mit dem von der Klimabewegung erzwungenen vorgezogenen Ende der Braunkohlengewinnung und -verstromung bieten sich neue Chancen fĂŒr das Rheinische Revier. Der Anspruch ist, den Strukturwandel als Chance zur Entwicklung einer klimaneutralen, nachhaltig wirtschaftenden und ökologisch wiederhergestellten Region zu nutzen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Überall werden neue Gewerbegebiete auf der ‚grĂŒnen Wiese' geplant, die weitere UmweltschĂ€den nach sich ziehen wĂŒrden. Es wird weder nachhaltig, noch ökologisch geplant. Das Unternehmen Microsoft ist dabei nur eines von vielen Beispielen. Noch besteht aber die Möglichkeit, die Unternehmen zum Umsteuern zu bewegen und ihre Projekte zukunftsfĂ€hig umzuplanen.

Deshalb fordern wir Microsoft und andere Unternehmen auf: Überdenken sie Ihre Planungen! Nur wirklich klimaneutrale und nachhaltige Projekte sind ein Gewinn fĂŒr die Region!"

Diese Petition wurde auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact, aber wird durch WeAct-Campaigner*innen unterstĂŒtzt. Da viele Campact-Aktive diese Petition unterstĂŒtzen, möchten wir Dich mit dieser E-Mail gerne darauf hinweisen. 

Vielen Dank und herzliche GrĂŒĂŸe
Dein Campact-Team

[1] „Gemeinsam fĂŒr das Klima – Microsoft im Einsatz fĂŒr Nachhaltigkeit", Website von Microsoft, eingesehen am 2. August 2024

 

 

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Verantwortlich fĂŒr die journalistisch-redaktionellen Inhalte: Dr. Felix Kolb, Campact e.V., Artilleriestr. 6, 27283 Verden

 

Mittwoch, 29. MĂ€rz 2023

QR Codes zum Klimaschutzgesetz

FĂŒr diejenigen, das diese wichtigen Infos via QR oder Link lesen/anschauen wollen:

Vielen Dank an Heinz fĂŒr die Zustellung folgender QR-Codes und Links. Sie öffnen diese Webseiten bzw. den Kalendereintrag:

Klimaschutz-Gesetz. Kurzvideo, knapp 5 Min., auf youtube

Argumente Klimaschutz-Gesetz.  klimaschutzgesetz-ja.ch



Kalendereintrag


Klimagrosseltern, BE-Blog

 

 

Von: meyer-heinz@bluewin.ch <meyer-heinz@bluewin.ch>
Gesendet: Freitag, 17. MĂ€rz 2023 16:20
An: uhagnauer@bluewin.ch
Betreff: QR Codes zum Klimaschutzgesetz

 

Lieber Ueli

 

Im Anhang findest du die 4 QR Codes, die ich gestern mit dabei hatte. Sie öffnen diese Webseiten bzw. Kalendereintrag:

 

Liebe GrĂŒsse Heinz

 

Heinz Meyer

Tulpenweg 109

3098 Köniz

 

Sonntag, 11. September 2022

Berner Klima-Debatte am Do, 20.10.2022: Klima und Digitalisierung

  


Berner Veranstaltung von - zweifellos - ĂŒberregionaler Bedeutung. Deshalb Publikation im BE-Blog UND im Klimablog (D-CH)

Donnerstag, 16. Januar 2020

Ökologische Suchmaschine ecosia.org

Tipp von Margrit Moser, Klima-Grosseltern BE: Ecosia als Suchmaschine nutzen:

"...  So verdient Ecosia durchschnittlich 0,5 Cent pro Suchanfrage. Ein Baum kostet allerdings 0,28 Euro. Somit benötigt Ecosia 56 Suchanfragen, um einen Baum zu finanzieren.