Posts mit dem Label Politik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Politik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 14. Februar 2026

Marcel Hänggi via Linkedin

ClimateUpdate Nr. 5-2026:

👉 Die Welt ist bei weitem nicht auf Kurs für die Klimaziele und die Weltuntergangsuhr steht auf 85 Sekunden vor zwölf.
👉 Aber: Geld regiert die Welt:
👉 👉 (1) UNEP State of Finance for Nature Report: Die Wirtschaft investiert weltweit sehr viel in die Zerstörung der Umwelt – und sehr wenig in ihre Schutz.
👉 👉 (2) Fast die Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung hängt direkt von funktionierenden Ă–kosystemen ab. Trotzdem erklärt die Politik den Klima- und Umweltschutz immer noch zum ökonomischen Bremsklotz – ein teurer Trugschluss.
👉 👉 (3) Im Abstimmungskampf zur Klimafonds-Initiative.
👉 👉 (4) Bei Big Business wäre höchste Zeit für etwas Mut, schreibt Klimaaktivist Bill McKibben.
👉 👉 (5) Schweizer Grosskonzerne und die Kohle.
👉 Ausserdem: Was die extreme Kälte in den USA mit der Klimakrise zu tun hat | Warum sich die Waldbrände in Patagonien kaum löschen lassen | E-Auto-Verkäufe überholen in der EU die Verkäufe der Verbrennerautos. Die Schweiz hinkt hinterher. | Und ein Gericht befindet, dass die Niederlande die Bewohner:innen ihrer Karibikinsel Bonaire nicht genügend vor den Folgen der Klimakatastrophe schützt.

Die wöchentliche Klima-Medienschau.
https://lnkd.in/dKhGGUa4


https://www.linkedin.com/posts/marcel-h%C3%A4nggi-aa098544_climate-update-activity-7422531566972620801-NRxg?utm_source=share&utm_medium=member_android&rcm=ACoAAB7Kb1YBwAKhcSjvjbo-N5df0ZnidlLgTeo


Prof. Knutti

(Link anklicken)


Dienstag, 3. Februar 2026

Globale Umfrage: Grosse Mehrheit fĂĽr aktiven Klimaschutz


"Wie will der Bundesrat die Klimapolitik auf Kurs bringen?"

Hinweis von Luc Recordon:


Gemeinsame Medienmitteilung
GrĂĽne Fraktion, Sozialdemokratische Fraktion und GrĂĽnliberale Fraktion

 

Wie will der Bundesrat die Klimapolitik auf Kurs bringen?
Die neuen Klimaszenarien des Bundes sind besorgniserregend. In der Schweiz steigen die Temperaturen deutlich stärker als im globalen Durchschnitt. Ohne entschlossenes Handeln droht die Schweiz bis Mitte des Jahrhunderts ein anderes Land zu sein. Doch die Klimapolitik des Bundesrats wird den Herausforderungen nicht gerecht. GRÜNE, SP und GLP verlangen deshalb in einer dringlichen Debatte zum Klimaschutz Antworten über den zukünftigen Kurs der Schweizer Klimapolitik.

Die neuen Klimaszenarien des Bundes zeigen klipp und klar: Die Schweiz ist überdurchschnittlich stark von der Klimakrise betroffen. Bereits heute liegt die Erwärmung in der Schweiz bei 2,9 Grad. Das ist besorgniserregend. Wird nichts unternommen, steuern wir auf eine Erwärmung von bis zu 5 Grad zu. Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen und Murgänge würden dann noch häufiger und gefährlicher.

Bundesrat hat Weckruf nicht gehört

Die Folgen der Klimakrise kosten die Wirtschaft und die Gesellschaft enorm viel Geld: Laut einer Studie des Bundes kommen bis 2060 jährliche Gesamtkosten von bis zu 10 Milliarden Franken auf uns zu. Doch der Bundesrat scheint den Weckruf nicht gehört zu haben. Statt stärker in den Klimaschutz zu investieren, drohen mit dem Entlastungspaket grosse Einsparungen im Umwelt- und Klimabereich. Das vom Bundesrat angestrebte AKW-Revival bremst zudem die dringend nötige Energiewende aus.

Dabei ist bereits heute klar: Trotz vorhandener Technologien und trotz eines klaren Bekenntnisses der Stimmbevölkerung zum Netto-Null-Ziel verfehlt die Schweiz mit den bisherigen Massnahmen ihre Reduktionsziele. Die vom Bundesrat angestrebten Auslandskompensationen werden den Erwartungen bei weitem nicht gerecht und können die Lücke in der bundesrätlichen Klimapolitik nicht füllen.

GRĂśNE, SP und GLP verlangen Antworten

Aus diesem Grund haben die Grüne, die Grünliberale und die Sozialdemokratische Fraktion gemeinsam eine dringliche Debatte zum Klimaschutz und den neusten Klimaszenarien angestossen. Dabei erwarten die drei Fraktionen vom Bundesrat Antworten auf drängende Fragen zur Schweizer Klimapolitik:
Die Debatte findet am Mittwoch, 17. Dezember 2025, im Nationalrat statt.

Zitate

Marionna Schlatter, Nationalrätin GRÜNE
«10 Jahre sind seit dem Pariser Klimaabkommen vergangen und die Schweiz ist nicht auf Kurs. Die neuen Klimaszenarien zeigen, was das fĂĽr unser Land bedeutet. Aber statt entschieden vorwärtszugehen in der Klimapolitik, spart der Bundesrat beim Klimaschutz und setzt auf unrealistische AKW-Pläne.»

Jon Pult, Nationalrat SP
«Die Schweiz muss deutlich mehr in den Klimaschutz investieren. Das reduziert auch unsere Abhängigkeit von autoritären Erdölstaaten und schafft mehr Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Schweiz. Wer heute investiert, profitiert in der Zukunft.»

Martin Bäumle, Nationalrat GLP
«Der Bundesrat muss Verantwortung ĂĽbernehmen und die neuen Klimaszenarien ernst nehmen. Die Lösungen sind auf dem Tisch: Mit heutigen Technologien lassen sich Emissionen rasch und gĂĽnstig senken. Und mit Lenkungsabgaben wĂĽrde sich Klimaschutz noch mehr lohnen.» 

Kontakt


Marionna Schlatter
Nationalrätin GRÜNE
077 475 25 02
marionna.schlatter@parl.ch

Jon Pult
Nationalrat SP
076 508 16 33
jon.pult@parl.ch

Martin Bäumle
Nationalrat GLP
079 358 14 85
martin.baeumle@parl.ch

Ihr Abonnement für Medienmitteilungen der GRÜNEN Schweiz können Sie jederzeit anpassen oder widerrufen.

Kontakt
GRĂśNE Schweiz
Waisenhausplatz 21
3011 Bern
Facebook Facebook
Twitter Twitter
Instagram Instagram
LinkedIn LinkedIn
gruene@gruene.ch
031 326 66 00

www.gruene.ch
 
Alle Medienmitteilungen
Abonnement ändern | Abmelden | Datenschutz

NCAR

https://www.srf.ch/news/international/usa/abbau-bei-der-forschung-trump-schliesst-klima-institut-was-das-fuer-die-forschung-heisst


Alt GLP-Nationalrat zur Klimafonds-Initiative: «Wir brauchen zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur.»


Klimafonds-Initiative, Abstimmung vom 8. März 2026

 Link zur (sehr informativen) Website: https://www.klima-fonds.ch/

"Klimaentwicklung"

Hinweis von Luc Recordon:

Le 27.01.26 à 15:59, Pia Hollenstein a écrit:

MeteoSchweiz hat die Daten korrigiert und rechnet neu mit einer Erwärmung von 3 Grad Celsius in der Schweiz. Das hätte dramatische Folgen für die Biodiversität und die Lebensmittelversorgung. Deshalb braucht es unbedingt ein JA für die Klimafonds-Initiative.

Samstag, 22. November 2025

Freitag, 5. September 2025

Abstimmung vom 28.9.2025: (Abschaffung des Eigenmietwerts). Verein Klimaschutz empfiehlt ein NEIN