UH/ Gleich noch einmal Christiana Figueras, die Architektin des Pariser Abkommens von 2015:
Kompetent, klar, trotz allem ein bisschen optimistisch, lösungsorientiert, emotional berührend. Man bleibt aufmerksam von A bis Z.
Video in sehr gut verständlichem Englisch. Vortrag 53 Min., anschliessendes Interview 20 Min.
Geeignet nicht nur für Schlechtwettertage oder Corona-Quarantäne.
Video in gut verständlichem Englisch, knapp 20 Min.
Bitte auch das Churchill-Zitat ganz unten beachten.
henriknordborg veröffentlichte:" Here is a powerful and emotional interview with Christiana Figueres. She makes it perfectly clear that future of humanity lies on our hands and that we must choose whether we want our children and grandchildren to be able to breathe or not. https://"
Here is a powerful and emotional interview with Christiana Figueres. She makes it perfectly clear that future of humanity lies on our hands and that we must choose whether we want our children and grandchildren to be able to breathe or not.
It has been said before:
It is not enough that we do our best; sometimes we must do what is required.
UH/ Die Klimaerhitzung steht nicht vor der Tür, sie ist längst angekommen. Trotzdem gibt es immer noch Leugner der anthropogenen Klimaerhitzung, die entgegen der Wissenschaft und den Alltagsbeobachtungen nicht zugeben wollen, dass sie falsch lagen:
Heartland Institute, EIKE, Kalte Sonne, Werte-Union, ... , viele davon (oder alle?) durch die Erdöllobby finanziert.
Zu all denjenigen, die der seriösen Wissenschaft nicht glauben wollen (und sich dabei hoch erhaben fĂĽhlen), schreibt der Psychiater und Buchautor Prof. Manfred Spitzer sehr treffend: “Ach Sie mit Ihrer Wissenschaft” höre ich die Kritiker schon entgegnen. Hierzu nur kurz: Wissenschaft ist das Beste, was wir haben! Sie ist die gemeinschaftliche Suche nach wahren, verlässlichen Erkenntnissen ĂĽber die Welt und ĂĽber uns selbst. Wer … eine Kopfwehtablette kauft, ein Auto oder ein Flugzeug besteigt, den Herd oder auch nur das Licht einschaltet (vom Fernseher oder Computer gar nicht zu reden!), der hat im Grunde jedesmal schon unterschrieben, wie sehr er sich auf die Erkenntnisse der Wissenschaft verlassen kann und auch tatsächlich verlässt.
UH/ All das soll absolut nicht heissen, dass man gegenĂĽber der Wissenschaft nicht kritisch sein darf.
Zweifel sind vor allem in folgenden Fällen angebracht: Erste, noch nicht bestätigte Befunde, Fehlen von zusätzlichen Forschungsarbeiten mit gleichen Ergebnissen, Behauptungen ohne Fakten und Quellenangabe, Artikel aus unseriöser Quelle (keine anerkannte Zeitschrift mit Qualitätskontrolle wie "peer reviewing"), Fragen zur wissenschaftlichen Methodik, Weglassen von Daten*, fragliche Unabhängigkeit der Wissenschaftler (Finanzen?) ...
*Beispiel: Diagramm Sonnenflecken->Klima geht nur bis 1980.
Mein Kommentar dazu auf Facebook: wemove.eu schreibt mit Recht: "Die EU ist als ein Projekt des Friedens gegründet worden. In klarer Erinnerung an das Leid im Zweiten Weltkrieg sollen Kooperation und Verständigung einen dauerhaften Frieden sichern. Dieser Gründungsgedanke muss uns weiter Verpflichtung sein für die Menschen, die vor Krieg und Chaos fliehen." UH/ Für diese 75 Jahre Frieden müssen wir alle dankbar sein (der "lange Frieden", das gab es wohl noch nie in der Geschichte West- und Mitteleuropas!). Dankbarkeit hat ein Geschwister, das heisst Solidarität. Nicht nur wir, auch flüchtende Menschen haben ein Recht auf ein Leben in Sicherheit. Dafür müssen wir uns einsetzen. Danke, wemove.eu, für die Initiative. Ich habe eben unterschrieben.
UH/ Bekanntlich sind wegen der Gefahr von Coronavirus-Ansteckungen auch Veranstaltungen mit weniger als 1'000 Teilnehmern kritisch zu hinterfragen. Sie dürfen höchstens mit Auflagen und Abwägen von Nutzen/Schaden durchgeführt werden.
Zudem ist es kaum mehr möglich, Versammlungsräume zu buchen, und man muss davon ausgehen, dass das Ansteckungsrisiko in den nächsten Wochen nicht ab-, sondern zunehmen wird.
Wir entschliessen uns deshalb in unserer Region, die Vorbereitungen fĂĽr die (institutionsĂĽbergreifende) Klimaversammlung vom 15.3. zu stoppen und die Veranstaltung nicht durchzufĂĽhren.
Alternativen ohne Gefahr von Viren (im biologischen Sinn) sind gefragt. Grossanlass auf social media?
In drei Wochen kommt das CO2 Gesetz ins Nationalrat. Wird sich zeigen, wer was tut. 1 grosser wichtiger Schritt, der aber nicht ausreicht. Danach mĂĽssen weitere folgen.
Das Lied der Reispflückerinnen aus der Region Bologna, die unter miserablen Verhältnissen ihre schwere Arbeit verrichten mussten, später ein Lied der antifaschistischen Partisanen.
von Delf BucherDass sich die Erde immer stärker erwärmt, der Meeresspiegel steigt und die Gletscher schmelzen: Diese Botschaft ist bei den Schweizerinnen und Schweizern angekommen. So
Sehr lesenswerterArtikel unseres Mitglieds Dr. Jean Martin in der Schweiz. Ärztezeitung. Diese Idee verdient es, verbreitet und realisiert zu werden.
D: https://saez.ch/article/doi/saez.2020.18401
Zusammenfassung des Vortrags von Dr. phil. Annie Berner-HĂĽrbin, Psychotherapeutin FSP, am 7. Februar 2020 in Luzern
Die Klimakatastrophen folgen und ĂĽberbieten sich. Wir reagieren darauf im Robotermodus mehr denn als Menschen. Gewohnt, durch die Naturwissenschaften und die Technik materialistisch zu denken, haben wir unser feinstes und empfindlichsten Wesen, unsere Psyche oder Seele
Mail, erhalten am 16.2.2020 Die Schweizer Landwirtschaft wird zunehmend industrieller. Immer weniger Bäuerinnen und Bauern arbeiten in immer grösser werdenden Betrieben, es werden Pestizide und viel Energie eingesetzt. Die zu hohen Werte des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil im Trinkwasser in vielen Berner Gemeinden zeigen, dass dringend Handlungsbedarf besteht.
Mit der Agrarpolitik 22+, der Pestizidinitiative und dem CO2-Gesetz stellt das Parlament 2020 wichtige Weichen für die Zukunft der Landwirtschafts-, Ernährungs- und Klimapolitik. Um unsere Landwirtschaft sozialer, nachhaltiger und tierfreundlicher zu gestalten, braucht es aber auch den Druck der Strasse.
Am Samstag, 22. Februar 2020 ruft deshalb das BĂĽndnis «Landwirtschaft mit Zukunft» zur Kundgebung «Essen ist politisch!» auf.
von Prof. Stefan Rahmstorf, PIK, via Facebook: "Während in den Industrieländern die Wirtschaft um 1,7 Prozent wuchs, sank der CO2-AusstoĂź gleichzeitig um 3,2 Prozent – der Schornstein muss fĂĽr Wohlstand also nicht rauchen." Entkopplung ist möglich, mehrere Länder zeigen das klar. https://taz.de/CO2-Emissionen-weltweit/!5659734/
... mal schauen, ob das abgedruckt wird. Ich denke, man darf / muss auch gegen juristische Schwergewichte antreten. Es gibt ja auch bei den Juristen unterschiedliche Ansichten. Das beweist, dass auch bei der Rechtsanwendung subjektive Komponenten mitspielen. (Der franz. Text wurde gegengelesen und leicht modifiziert von Alain Frei. - Deutsche Version s. unten)
@CrowtherLab : "Die Reduktion der Emissionen hat höchste Priorität im Kampf gegen den Klimawandel. Wir können den Ausstoss an Treibhausgasen nicht mit Bäumen allein ausgleichen."
Prof. Thomas Crowther: "Grundsätzliches zur Wiederherstellung von Wäldern", auch lesenswert: https://t.co/ul92ZXde4p via @ETH
Liebe Mitstreiterinnen, liebe UnterstĂĽtzer und UnterstĂĽtzerinnen
Wir machen Sie auf unsere nächsten Veranstaltungen aufmerksam und freuen uns, Sie beim einen oder anderen Anlass zu treffen.
27. - 29. Februar 2020: Reclaim Democracy Kongress, ZĂĽrich
Der zweite Reclaim Democracy Kongress in der Roten Fabrik in ZĂĽrich bietet drei Tage mit vielen interessanten Workshops, Plenumdiskussionen und Zeit zum Austausch. Dabei geht es um die Klimaerhitzung, um Digitalisierung und um kritische Ă–ffentlichkeit und Demokratie. Die KlimaSeniorinnen unterstĂĽtzen den Kongress und organisieren, zusammen mit Greenpeace Schweiz, einen Workshop:
Freitag 27. Februar, 9.30 - 11.00 Uhr Workshop zu Klimakrise und Rechtsstaat. Wie kann Klimagerechtigkeit auf dem Rechtsweg eingefordert werden? Zusammen mit Rosmarie Wydler-Wälti und Rita Schirmer vom Vorstand der KlimaSeniorinnen, Georg Klingler von Greenpeace Schweiz und Nina Schulz von Greenpeace.
Anmeldung zum Kongress: Sie können sich über folgendes Formular zum Kongress anmelden.
Veranstaltungshinweis: Ausstellung von Olafur Eliasson im Kunsthaus ZĂĽrich
Mit diesem Talon, den Sie ausdrucken können, erhalten Sie an der Kasse des Kunsthauses einen vergĂĽnstigten Eintritt fĂĽr 2 Personen von je Fr. 18.-. Dies ist ein Entgegenkommen des Kunsthauses, nicht zuletzt, weil Olafur Eliasson von der UNO als Botschafter fĂĽr den Klimaschutz ernannt wurde – und dies ist im besten Sinn kompatibel mit unserem Wirken als KlimaSeniorinnen!
Das Kunsthaus bietet durchgängig Führungen an, und wir empfehlen Ihnen, sich einer solchen anzuschliessen. Für die KlimaSeniorinnen war es aus Kapazitätsgründen nicht möglich, eine solche zu organisieren.
Mehr Informationen zur Ausstellung auf: eliasson.kunsthaus.ch
Die KlimaSeniorinnen sind aktiv dabei beim grossen, nationalen Klimastreik. Der 15. Mai 2020 wird ein Aktionstag für mehr Klimaschutz mit schweizweit vielfältigen Aktionen und Happenings. Von früh bis spät soll im ganzen Land auf die Dringlichkeit von mehr Klimaschutz hingewiesen werden und am Nachmittag wird es an allen Orten eine gleichzeitig stattfindende Demonstration geben. Wir werden in verschiedenen Regionen mit dabei sein.
Sie finden Informationen zu unseren vergangenen und zukünftigen Anlässen auf unserer Website.
Herzlichen Dank fĂĽr Ihre UnterstĂĽtzung!
Der Vorstand der KlimaSeniorinnen,
Anne, Rosmarie, Pia, Oda, Jutta, Rita und Verena
P.S. Reservieren Sie sich schon den Sonntag 19. April fĂĽr die Ăśbergabe unserer KlimaSitzbank an den Hof Narr in ZĂĽrich. Mit Kaffee, Kuchen und Besuch des Hof's. Weitere Informationen folgen.
Einmal mehr: ein ausgezeichneter Beitrag von Henrik Nordborg. Auch die Kommentare (unten anklicken) sind interessant.
henriknordborg veröffentlichte:" Beim Lesen des grossartigen Buches «Selbst Denken» von Harald Welzer, bin ich wieder auf den Begriff «Kognitive Dissonanz» gestossen. Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Die beiden Aussagen «Wir brauchen Wirtschaftswachstum» und «die Wirtschaft macht "
Beim Lesen des grossartigen Buches «Selbst Denken» von Harald Welzer, bin ich wieder auf den Begriff «Kognitive Dissonanz» gestossen. Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Die beiden Aussagen «Wir brauchen Wirtschaftswachstum» und «die Wirtschaft macht den Planeten kaputt» stellen eine typische kognitive Dissonanz dar. Kein Mensch ist fähig, mit diesen beiden Gedanken im Kopf glĂĽcklich zu leben.
UH/Ein gutes, grosses Projekt, um CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen und zu binden.
Aber: Der Wald ist ein "Fass mit Boden". Nur solange er wächst, nimmt er CO2 (Kohlendioxid) aus der Luft und lagert es als C (Kohlenstoff) im Holz ein.
Der Ausstieg aus den fossilen Energien ist so oder so nötig - und ultradringend!
UH/... dank bewusstem, teils autofreiem Wohnen und oft kĂĽrzeren Arbeitswegen. Auch wegen der Klimakrise unbedingt JA stimmen gehen. Rudolf Strahm, alt Nationalrat SP, ehem. PreisĂĽberwacher: «Genossenschaften sind keine Verstaatlichung, sondern die ureidgenössische, erfolgreiche Art des Wirtschaftens. Der dritte Weg zwischen Privateigentum und Staatseigentum. Damit ist die Schweiz wirtschaftlich erfolgreich und reich geworden. Die Politiker ignorieren, dass heute vor allem die grossen, börsenkotierten Immobilien-Investment-Gesellschaften mit ihren exorbitanten Renditen die Kaufkraft des Mittelstands abschöpfen und die Mittelschichten aus den urbanen Regionen verdrängen. Dabei wird jeder, der aus der Stadt verdrängt wird, zum Pendler in die Stadt hinein.»
arcinfo: Noch schlimmer als wir alle schon wusssten: Skandalöse Anlagestrategie der SNB, mit Schaden für Klima, Geldmarkt, US-Politik und -Wahlen (!?)
"Dank" der SNB ist jede Schweizerin, jeder Schweizer im Besitz von einer Aktie von Chevron und zwei von Exxon Mobil. https://drive.google.com/open?id=12vMBY2I5xf5IMCMraEq-xGcpK0p7WHlj
"Aus Anton Affentranger, einem der ungewöhnlichsten und auch unbequemsten Schweizer Wirtschaftsführer in den letzten Jahren, ist ein scharfer Kritiker der Wirtschaftselite und ein Supporter der Klimajugend geworden"
Vor fĂĽnfzehn Monaten ist er zurĂĽckgetreten als Chef des grössten Schweizer Baukonzerns, Implenia, den er 2006 mitgeschaffen und zwölf Jahre lang geprägt hatte. Inzwischen hat er ein Buch ĂĽber seine Erfahrungen geschrieben, das spannender ist als dessen Titel: «Baustellen». Mein Kollege Martin Beglinger hat das Buch gelesen – und er hat sich ausfĂĽhrlich mit Anton Affentranger unterhalten. Spannend! (NZZ, 31.1.20) https://www.nzz.ch/wirtschaft/wenn-der-chef-seine-eigene-haut-riskiert-ld.1536936