Donnerstag, 30. April 2020

Aufruf vom 4. Mai

https://aufrufvom4mai.ch/index.php#petition
Auf Facebook gefunden  (grands-parents Westschweiz und Virginia Halecka-Cattion)

Ihr habt ja schon viele Petitionen unterschrieben. Das Handgelenk ist bereits geĂĽbt, deshalb hier noch etwas zum Unterschreiben:
Petition fĂĽr einen lokalen, nachhaltigen, humanistischen Wiederaufbau.

Mittwoch, 29. April 2020

Klimakrise: Ein halbes Jahrhundert Zögern und Leugnen



Die grössten Energiehersteller der Welt sind verantwortlich für ein Drittel der CO2-Emissionen.

Tobias Tscherrig / 29. Okt 2019 - Industrie und Politik sind seit Jahrzehnten vor der Klimakrise gewarnt. Sie reagierten mit Ignoranz und Verleugnung.

UH/ Vielen Dank, infosperber, fĂĽr diesen guten chronologischen Ăśberblick ĂĽber die Geschichte des Klimawandel-Leugnens.

Links:
➞ https://www.infosperber.ch/Umwelt/Klimakrise-Ein-halbes-Jahrhundert-Zogern-und-Leugnen

Zitiert im Artikel: The Guardian : Half a century of dither and denial:  ➞ https://www.theguardian.com/environment/ng-interactive/2019/oct/09/half-century-dither-denial-climate-crisis-timeline?fbclid=IwAR349kM-tpAs4CzpXfUb02vIk4qeB8m2zJlrgvR4bAEiZFuHkuzWuoHvyhg
Sogar die Ă–lindustrie ist einsichtig geworden (Lippenbekenntnisse, immerhin klipp und klar): ➞ https://www.theguardian.com/environment/2019/oct/09/climate-emergency-what-oil-gas-giants-say

NZZ: Holzhochhäuser in Amsterdam und anderswo

... auch die CO2-Bilanz ist um Welten besser als diejenige der Betonklötze !

https://www.nzz.ch/feuilleton/landmarke-nicht-brandfackel-holzbauten-als-hochhaeuser-ld.1471953

Klimaallianz: Narrative aus der Corona- fĂĽr die Klimakrise?



NARRATIVE AUS DER CORONA FĂśR DIE KLIMAKRISE?
Ein Argumentationsleitfaden für Klimabewegte von Marcel Hänggi, Patrick Hofstetter, Irmi Seidl, Andri Gigerl1 April 2020

Link: Argumentationsleitfaden

Dienstag, 28. April 2020

Greenpeace online-Demo 3.5.2020 ab 17.45 via Zoom

Online Demo
am 3. Mai 2020

FĂĽr einen solidarischen und nachhaltigen Wiederaufbau!


https://www.greenpeace.ch/de/handeln/green-recovery-now/

Mail der KlimaSeniorinnen mit weiteren Informationen und Erläuterungen:

Montag, 27. April 2020

Schweiz. Energiestiftung SES

Hinweis von Brigitte Fahrni auf einen neulich erhaltenen Brief der SES: Die Klimajugend sei möglicherweise nicht genĂĽgend sensibilisiert bezĂĽglich Gefahren der Atomkraft, und diese werde immer noch zu Unrecht als ein Teil der Lösung der Klimakrise dargestellt.

Das Institut der Erziehungswissenschaften der Uni Zürich plane eine FB für GymnalisallehrerInnen, und zwar, man glaubt es kaum, ausgerechnet im AKW Gösgen.

UH/ Da kommt mir ein uuuralter Sketch von  ...?  in den Sinn:
Zwei Männer fahren südwärts durch den Belchentunnel. Sie haben die Atomdiskussion offenbar gründlich missverstanden und meinen, die CH sei aus der Atomenergie ausgestiegen.
Kaum aus dem Tunnel rausgefahren sehen sie die Dampffahne des AKW Gösgen. Spontan ruft einer aus:
"Na, gös que c'est ça!"   ➽ Das wäre die richtige Botschaft fĂĽr das IfE der UZH.

Die AKW sind kein Lösungsbeitrag, sondern ein grosses Problem. Neben den bekannten üblen Gefahren (teils über Jahrtausende) werden sie laufend teurer, auch während des Baus (Bsp. Finnland). So werden sie, zum Glück, ein Risiko auch für Investoren.
Trotzdem gibt es sie noch, ca. 100 sind  im Bau, bald werden es weltweit ĂĽber 500 sein! Es ist jedenfalls gut, dass die SES am Ball bleibt, und verständlich, dass auch sie Geld braucht.

Brief der SES mit Einzahlungsschein

Denknetz. System change...

... gemäss Beat Ringger unerlässlich. Sehr lesenswertes Exposé.
Ringger ist aber nicht gegen Lenkungsabgaben und technischen Fortschritt im Interesse des Klimaschutzes.
http://www.denknetz.ch/das-system-change-klimaprogramm

www.denknetz.ch ist auch sonst jederzeit einen Besuch - oder einen Beitritt! - wert


Freitag, 24. April 2020

Klimaforscher Lucht verteidigt „Fridays for Future“-Aktion in der Corona-Krise

UH/ recht hat er...

deutschlandfunk.de:
Der Klimaforscher Lucht befürwortet Klima-Proteste auch während der Corona-Pandemie (dpa / picture alliance / Axel Heimken)

Der Klima-Forscher Lucht hat die FortfĂĽhrung der „Fridays for Future“-Demonstrationen während der Corona-Pandemie verteidigt.

Der Klimawandel mache keine Pause, sagte Lucht im Deutschlandfunk. Es sei zwar verständlich,

Mittwoch, 22. April 2020

Weltweiter Klimastreik vom 24.4.2020 = ĂĽbermorgen

Weitergeleitet:  Whatsapp von Klimastreik Thun, sicher gesamtschweizerisch, vgl. Mailadresse ZH s. unten:


Transpi Aktion zum Klimastreik am 24.4.20

Ihr Lieben

Was für verrückte Zeiten erleben wir gerade alle. Die Welt steht vor einer grossen Herausforderung - und wir beobachten staunend, welche Massnahmen auf einmal möglich sind, sobald die Regierungen, getrieben von der Wissenschaft, aktiv werden.
Das ist das, was wir uns für die Klimakrise wünschen - entschlossenes, schnelles und gemeinschaftliches Handeln, um der Krise entgegenzuwirken.🔥

Wie es aussieht, werden wir in nächster Zeit wohl keine Möglichkeiten haben, um mit grossen Demos auf die Klimakrise aufmerksam zu machen.
Ob uns die sich derzeit abzeichnende Dürre entgegenkommt, auch hier die Politik aufzuwecken und wirksame Massnahmen zu beschliessen? Wir können es nur hoffen...

Am Freitag, 24.4.20 hätte der grosse internationale Klimastreik stattfinden sollen.

Damit am 24.4. nicht nur online in den sozialen Medien gestreikt wird, sondern wir diesen Streik dennoch sichtbar machen können, möchten wir Euch bitten, am Freitag 24.4.20 ein oder mehrere Transpis aus Euren Fenstern, von Euren Balkonen zu hängen mit der Aufforderung zu mehr Klimaschutz. ✊🔥🌎

Wer will, macht ein Foto und schickt es per E-Mail (zuerich@climatestrike.ch)
- so gelangen wir an und hoffentlich in die Medien.
Wenn möglichst viele mitmachen, gibt das ein buntes Bild der Schweiz und wir zeigen unsere Solidarität mit allen Klimastreikenden weltweit.🌍
Liebe GrĂĽsse, Petra

Baugewerbe, Umwelt, CO2 - Bildung Baubiologie.

Hinweis von Josef Stebbacher:
"UmweltsĂĽnderin Baubranche, jetzt muss ein Wandel her"
architects4future
https://www.gpclimat.ch/wp-content/uploads/sites/1049/2020/04/bau-umweltsunden.pdf

Hinweis von Thea Rauch, Bildung Baubiologie:
https://www.baubio.ch/bildung/lehrgang/


AKW-Gefahren im Zeitalter der Klimakrise


Liebe Mit-Klimagrosseltern
Was meint Ihr zu dieser Idee (unten angehängt: eine besonders schlimme Zusatzgefahr, formuliert in meinem heutigen Mail an die Ă„rzte und Ă„rztinnen fĂĽr Umweltschutz AefU) zu einer weiteren grossen AKW-Gefahr im Zeitalter der Klimakrise?
Liebe GrĂĽsse, Ueli


UH/aus meinem Mail an Bernhard Aufdereggen, Präsident AefU
... vielen Dank an Dich und das AefU-Team fĂĽr Eure Arbeit und fĂĽr das hochinteressante Oekoskop 1/20 der Ă„rztinnen und Ă„rzte fĂĽr Umweltschutz AefU  zum Thema der Autopneus, http://www.aefu.ch/oekoskop/   (1/20 wird ja sicher bald aufgeschaltet).

Zusätzlich hat mich Dein Schreiben vom 31.3.2020 beschäftigt (Corona, kranke AKW-Mitarbeiter in F, GB, CH und AKW-Sicherheit; zögerliche, geheimniskrämerische Information und Reaktion der Aufsichtsbehörde ENSI).

Ich mache mir seit einiger Zeit Gedanken zu einem verwandten Thema: 
Rechtspopulisten wie SVP und Geistesverwandte preisen ja – zu Unrecht – die AKW als CO2-neutrales Wundermittel gegen die Klimakrise, soweit sie diese ĂĽberhaupt zur Kenntnis nehmen.

Dienstag, 21. April 2020

Artisans de la transition: Studie zur Anlagepolitik der Schweizerischen Nationalbank


Bedenklich
https://www.artisansdelatransition.org/assets/studie-3-zur-anlagepolitik-der-schweizerischen-nationalbank-2020.pdf

Meteoschweiz: Klimaextreme

https://www.meteoschweiz.admin.ch/data/blogs/2019/12/Klimaextreme-am-dritten-NCCS-Forum.html


Dieses Thema liegt mir am Herzen - bitte unterzeichnen!

Weitergeleitetes Mail aus der Feder von campax.org. Bitte unterschreibt ĂĽber den untenstehenden Link, wenn Ihr wollt:

Liebe Freunde und Freundinnen,

Ich habe gerade die Petition "Forsch gegen den Klimawandel - Hochschulen in die Verantwortung!" unterzeichnet und möchte Dich fragen, ob auch Du Dich hinter dieses Anliegen stellen kannst.

Diese Anliegen bedeutet mir viel! Je mehr Unterstützung wir für diese Kampagne mobilisieren können, desto grösser sind unsere Chancen, die Kampagne zu gewinnen. Mehr über die Kampagne lesen und die Petition unterzeichnen:

https://act.campax.org/petitions/forsch-gegen-den-klimawandel-aber-forschen-fur-die-zukunft-hochschulen-in-die-verantwortung?share=c61fc11b-ab02-4f3b-a97b-ac003aa8b307&source=email-share-button&utm_medium=&utm_source=email

Danke!



P.S. Hast Du noch einen Moment Zeit um die Petition mit anderen zu teilen? Es ist ganz einfach - leite einfach diese E-Mail weiter oder teile diesen Link auf Facebook oder Twitter:

https://act.campax.org/petitions/forsch-gegen-den-klimawandel-aber-forschen-fur-die-zukunft-hochschulen-in-die-verantwortung?share=c61fc11b-ab02-4f3b-a97b-ac003aa8b307&source=email-share-button&utm_medium=&utm_source=email





Von unterwegs gesendet.

Humans Aren’t Inherently Destroying the Planet — Capitalism Is

Das Kapitalozän !
oder
das Ende des Kapitalismus?

https://truthout.org/articles/humans-arent-inherently-destroying-the-planet-capitalism-is/

NZZ.ch: Klimawandel: Es gibt keinen Plan B


Anthony Patt, Professor fĂĽr Klimaschutz und -anpassung im Departement Umweltsystemwissenschaften der ETH ZĂĽrich.

https://www.nzz.ch/meinung/klimawandel-es-gibt-keinen-plan-b-ld.1534653?mktcid=smsh&mktcval=E-mail

Harvard-Studie: Wie ExxonMobil Zweifel an Klima-Forschung streute (DER SPIEGEL)

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/studie-exxonmobil-soll-oeffentlichkeit-beim-klimawandel-irregefuehrt-haben-a-1164218.html

Finanzierung von Klimawandelleugner

Undercover-Recherche beim Heartland institute, das mit viel Erdöl-Geld Klimaleugner-Kampagnen finanziert.


Erneuerbare Energien sind systemrelevant

Tagesspiegel: Erneuerbare Energien sind systemrelevant
Klaus Mindrup
Bundestagsabgeordneter und Energieexperte der SPD
https://flip.it/Jql_Lw

Bohrinsel Deepwater Horizon – die Natur hat sich nicht erholt

Golf von Mexico: Vor 10 Jahren explodierte die Bohrinsel Deepwater Horizon – die Natur hat sich nicht erholt

https://www.watson.ch/!249059659?utm_medium=social-user&utm_source=social_app

Was bringt es ĂĽberhaupt, Riffe zu schĂĽtzen? Jetzt gibt es eine Antwort

Was bringt es ĂĽberhaupt, Riffe zu schĂĽtzen? Jetzt gibt es eine Antwort https://www.watson.ch/!134868704?utm_medium=social-user&utm_source=social_app

Eisenbahn oder Flugzeug: Wem nĂĽtzt die Corona-Krise?

Watson: Eisenbahn oder Flugzeug: Wem nĂĽtzt die Corona-Krise? https://www.watson.ch/!397982075?utm_medium=social-user&utm_source=social_app

"Apocalyptic" wildfires in Australia

Verheerende Waldbrände in Australien und ihr Zusammenhang mit der Klimakrise
https://youtu.be/Yufawc2yxKQ

Das Photovoltaik-Hochaus: Innovative Sanierungskonzepte fĂĽr einen Plattenbau aus den 70er Jahren

Genial. Ein real existierendes Plattenbau-Hochhaus, jetzt mit hinterlĂĽfteten Solarpanels an den Fassaden. Die KĂĽhlung der Panels erhöht ihren Wirkungsgrad  (zuviel Wärme dagegen wĂĽrde ihn vermindern).
Die aufsteigende warme Luft wird für Wärmepumpen gebraucht. Srom wird teils in Batterien gespeichert. Auch sonst interessant
https://youtu.be/BMieSfhDNNQ 
Video 15 Min., teils suboptimale Tonqualität.

Lesch, Atomkraft ist kein Heilmittel gegen die Klimakrise

Prof. Harald Lesch, Physiker und Philosoph: Warum die Atomkraft keinesfalls ein Heilmittel gegen die Klimakrise sein kann.
https://www.youtube.com/watch?v=qdAH4019or0
Video 12 Min., lehrreich und gut verständlich

Anlagepolitik der Schweizerischen Nationalbank - falsche Signale an den Finanzplatz CH

https://www.artisansdelatransition.org/assets/studie-3-zur-anlagepolitik-der-schweizerischen-nationalbank-2020.pdf


Freitag, 10. April 2020

Wissenschaftliche Artikel, gesammelt und kommentiert von Nobelpreisträger Jacques Dubochet (Mitglied Klima-Grosseltern)

im Blog der commission scientifique der gpclimat.

https://gpclimat-cs.blogspot.com/search/label/Lectures%20de%20Jacques%20Dubochet

Heutiges Mail der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz AefU

mit Link auf das Periodikum "OEKOSKOP", online gratis zugänglich und immer lesenswert.

Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe 18_2 ist der Luftverkehr. 
Zudem das Editorial "ChemiemĂĽll und Kinderspielplatz" passen nicht zusammen".

Liebes AefU-Mitglied
In der Beilage senden wir Ihnen den offenen Brief an den Bundesrat «Kein Sonderstatus für den Flugverkehr!» in Folge der Coronakrise, den wir mit zahlreichen anderen Organisationen unterzeichnet haben.
Hintergrundinformationen zu diesem sehr klimarelevanten Thema finden Sie im OEKOSKOP 2/2018  «Flugverkehr: Wenn Menschen schwärmen»


Mit herzlichen GrĂĽssen

Mike Gosteli

Von Nordindien aus sieht man - erstmals seit Jahrzehnten - wieder den Himalaya


... ĂĽber eine Entfernung von ĂĽber 100 Meilen.

https://edition.cnn.com/travel/article/himalayas-visible-lockdown-india-scli-intl/index.html?bt_ee=F9TnhxcUrIKcQSW2ZLxOUCyYMTN5W02kFntGVVXpQzlMU9OIfE2aahRsq82ZrkjW&bt_ts=1586480425971

Donnerstag, 9. April 2020

Klimaerwärmung könnte zu Frühgeburten führen

Klimaerwärmung könnte zu Frühgeburten führen

https://www.friday-magazine.ch/articles/klima-fruehgeburten


24 heures (Lausanne), Kolumne von Jean Martin, Mitglied Klima-Grosseltern


Publié dans 24 heures (Lausanne), 8 avril 2020, page 2
« Vous vouliez la dĂ©croissance, eh bien vous l’avez… »
Dr Jean Martin,  ancien mĂ©decin cantonal
Celles et ceux que prĂ©occupe l’avenir sont ces jours vivement interpellĂ©s… En plus des graves soucis sanitaires, les bouleversements dans l’Ă©conomie liĂ©s aux mesures prises pour contrer la pandĂ©mie Covid-19 sont Ă©normes.
« Vous vouliez la dĂ©croissance, et bien vous l’avez », a dit sur un mode martialement critique une

Samstag, 4. April 2020

https://www.derstandard.at/story/2000116418547/klimaforscher-corona-wirtschaftsfoerderung-nur-fuer-die-die-sich-am-green


KRISENMANAGEMENT
Forscher: "Im Kampf gegen den Klimawandel lenkt die Corona-Krise ab"


Wissenschafter Stefan Rahmstorf sieht Parallelen zwischen der Corona- und der Klimakrise

Sonntag, 29. März 2020

Prof. Schellnhuber vom PIK


Ăśber einen positiven Klimaeffekt der Coronakrise kann sich niemand freuen, schlieĂźlich ist der Preis dafĂĽr zu hoch, sagt Hans Joachim Schellnhuber. Der Klimaforscher ĂĽber die Lehren aus der Viruskrise und die Dringlichkeit, den "Green Deal" jetzt zu realisieren.
Interview:
Joachim Wille

Zeit, einmal ĂĽber das Zusammenleben etwas grundsätzlicher nachzudenken. (Foto: Wal 172619/​Pixabay)

Klimareporter: Herr Schellnhuber, ist die Coronakrise wenigstens gut fĂĽrs Klima?

Hans Joachim Schellnhuber: Nicht wirklich. Es ist denkbar, dass der globale Treibhausgas-Ausstoß in diesem Jahr um ein paar Milliarden Tonnen niedriger liegen wird als ohne Pandemie. Aber weil der weitere Verlauf der Virus-Krise völlig offen ist, sind die Größenordnungen der dadurch verursachten Emissionsreduktionen reine Spekulation.

Sicher, in der 2007 beginnenden Finanzkrise ging der weltweite CO2-AusstoĂź einige Zeit stark zurĂĽck – diese Erfahrung haben wir schon gemacht. Aber niemand kann sich jetzt ĂĽber einen positiven Klimaeffekt freuen, denn der dafĂĽr zu zahlende Preis ist unglaublich hoch – wegen der einbrechenden Wirtschaftsleistung, der persönlichen und sozialen Kosten und vor allem wegen des menschlichen Leids, das die Pandemie verursacht. Teurer könnte die Vermeidung zusätzlicher Tonnen von CO2 gar nicht sein.

Sinnvoll ist es dagegen, jetzt schon zu überlegen, welche Lehren wir aus dieser dramatischen Entwicklung für den Umgang mit der Klimakrise ziehen können.

Und die sind?

Die Hauptlehre ist: Man sollte den Experten gut zuhören, statt Horoskope zu lesen oder im Netz nach Verschwörungstheorien zu suchen.

Bei Covid-19 haben manche Politiker anfangs versucht, die Gefahr herunterzuspielen, sie auszusitzen, Gelassenheit zu demonstrieren – und konnten sich am Ende der Einsicht doch nicht verschlieĂźen, dass hier eine exponentielle Ansteckungsdynamik vorliegt.

Beim menschengemachten Klimawandel droht ebenfalls ein Verlauf, der sich mit den Standardpraktiken des politischen Geschäfts nicht mehr beherrschen lässt. Die Wissenschaft kann

Sonntag, 22. März 2020

Prof. Quaschning zur Corona- und Klimakrise, Parallelen und Gegensätze

... und Vorschlägen, wie der Wirtschaftsaubau nach der Corona-Krise erfolgen soll.

Quaschning, einer der Besten...
Gut informiert, klug, rhetorisch brillant.
https://www.youtube.com/watch?v=6V-C5q4VxEI
knapp 18 Min. e

Freitag, 20. März 2020

Filme für die Zeit der "Corontäne" :


https://www.youtube.com/watch?v=i
Interview mit Prof. Quaschning.  Volker Quaschning (* 1969 in Leonberg) ist Ingenieurwissenschaftler und Professor fĂĽr Regenerative Energiesysteme an der Hochschule fĂĽr Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin. Hochinteressantes Interview. Geschichte der Photovoltaik und der anderen Alternativenergien in Deutschland und Europa, von Quaschning selber miterlebt. Geschichtlich, technisch, ökonomisch hochinteressant. Deutschland hat unter Schwarz/Gelb seine Spitzenposition längst an China abgegeben, "das hat Deutschland versemmelt", D verliert 80'000 PV-Arbeitsplätze, während China deren 1'000'000 schafft.
Kohleausstieg erst 2038 (Argument: Verlust von 20'000 Arbeitsplätzen)!
1 h 24 min.
UH/ Hätte man von Anfang an die externen Kosten der Fossilenergie mitgerechnet, so wären die Erneuerbaren schon viel frĂĽher - oder von Anfang an -  konkurrenzfähig gewesen.
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https://www.youtube.com/watch?v=3vhuFlVGBeI
Prof. Maja Göpel, * 1976, eine der Gallionsfiguren von "Scientists for future",
(* 1976) ist eine deutsche Politökonomin, Transformationsforscherin[1], Expertin für Nachhaltigkeitswissenschaft und die Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Zudem ist sie Hochschullehrerin, zuletzt im Rahmen einer Honorarprofessur an der Leuphana Universität Lüneburg.
UH/ Interview 1h 55min.
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https://www.youtube.com/watch?v=z5mdsUgsI3M
Prof. Quaschning.
Klimaschutz in der Sackgasse. AfD leugnet Klimakrise. CO2 33 Bio. kg/Jahr. Treibhauseffekt.
Klimageschichte. Klimaschäden viel teurer als die Kosten des Klimaschutzes.
Kleinkinder haben eine Lebenserwartung bis 2100. Generation der Jungen wird die Probleme erleben. Das hat die junge Generation verstanden, 1-2 m Anstieg des Meeresspiegels bis ende des Jh.. liegt durchaus drin. Viele Grossstädte mĂĽssen aufgegeben werden. Gefahr von Wassermangel und DĂĽrren. Kalifornien: Regionen ohne Wasser, mit Tanklastern versorgt. Nahrungsmittelversorgung wird knapp. D: zu wenig Getreide, wir kaufen es einfach jemand anderem weg. Hitze nicht tolerierbar bei Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit. 2100: Bis zu 365 tödliche  Hitzetage pro Jahr. 18 Mio.  KlimaflĂĽchtlinge im Jahr 2017.
Abkommen Paris 2015 nach Verhandlungen seit 1992.
CO2-Budget fĂĽr 1.5 Grad: 2800 Gt. Es eilt.
Deutschland: "Wiedervereinigungsgewinn". Seither sehr zögerliche CO2-Reduktion. Es wurden tiefere Ziele gesetzt, und man ist nicht einmal zu diesen unterwegs. BRD reduziert CO2 nur etwa so wie die USA.
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Donnerstag, 19. März 2020

CO2-Abscheidung: Japan legt vor

pixabay.com
Am 17 März 2020 um 11:44 schrieb newsletter@infosperber.ch:
Infosperber-Logo

Newsletter vom 17. Mär. 2020

CO2-Abscheidung: Japan legt vor

CCS-Anlage in Alberta, Kanada
Daniela Gschweng / 17. Mär. 2020 - Für 30 Dollar pro Tonne pumpt Japan CO2 in den Meeresboden. 300'000 Tonnen hat das Land so bereits abgeschieden.
mehr...
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«CO2 muss ohne Wenn und Aber als Schadstoff gelten»

https://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/CO2-muss-ohne-Wenn-und-Aber-als-Schadstoff-gelten

Mail von Greenpeace, mit interessanten Links

Liebe/r
Die Corona-Krise führt uns vor Augen, wie verletzlich wir sind und wie kostbar unsere Gesundheit ist. Wir sind Teil einer verletzlichen Natur. Nun ist Solidarität gefragt mit den Mitmenschen und mit unserer Umwelt. Auch Greenpeace Schweiz tut, was nötig ist, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und Risikogruppen zu schützen. Wir arbeiten von zu Hause aus.
Unsere Arbeit für den Schutz des Klimas und der Biodiversität geht also weiter. Wir analysieren derzeit die Situation und schmieden Pläne, damit die Klima- und Biodiversitätskrisen nicht in Vergessenheit geraten und wir bereit sind, wenn die Pandemie vorbei ist.
Zu Hause haben wir alle jetzt deutlich mehr Zeit für neue Ideen. Teste unsere klimafreundlichen Rezepte oder teste dein Klimawissen. Oder wie wärs damit, in die Stille zu horchen: die Natur zu riechen, zu hören, zu beobachten und unseren Platz darin zu reflektieren. Auf unserer Website schlagen wir dir viele weitere grüne Tipps für die Ausnahmezeit daheim vor: Zero Waste lebt in den eigenen vier Wänden weiter, ob beim neu Erfinden alter Habseligkeiten oder beim Ausmisten. Natürlich ist Greenpeace Schweiz weiterhin für die Mehrweg-Revolution im Einsatz.
Es ist wunderbar, zu sehen, wie die Menschen jetzt füreinander da sind. Wir sind erfreut über Projekte für Nachbarschaftshilfe. Bleib mit uns in Verbindung. Folge uns auf Social Media. Vielleicht können wir diese Krise nutzen, um unsere Arbeit nach der Pandemie gestärkter und geeinter anzugehen. Denn das Coronavirus lehrt uns auch Demut vor der Natur und wie wichtig es ist, mit dieser im Einklang zu leben. Wir melden uns wieder bei dir.
Trage zu dir und deinen Lieben Sorge, stärke dein Immunsystem. Wir wünschen dir von Herzen gute Gesundheit.

Dein Greenpeace Schweiz Team
Greenpeace Webseite
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Greenpeace Schweiz, Badenerstrasse 171, Postfach 9320, 8036 ZĂĽrich
www.greenpeace.ch // schweiz@greenpeace.org

Ăśberschwemmungen und Wassermangel. Auftauender Permafrost

https://www.youtube.com/watch?v=NvJCFeGxFAI:
Klimafluch und Klimaflucht.
Indonesien (bes. Djakarta), Russland, Afrika.
ARD, 43 Min., sehr empfehlenswert