Mittwoch, 18. Mai 2022

Gletscherinitiative: Vorschlag der NR-Kommission besser als erwartet


Hallo

Gute Neuigkeiten! Der indirekte Gegenvorschlag zur Gletscher-Initiative, welchen die Umweltkomission des Nationalrates (UREK-N) vorgelegt hat, ist viel besser als erwartet. Nach dem Nein zum CO2-Gesetz vor rund einem Jahr haben wir das nicht fĂĽr möglich gehalten. Unsere hartnäckige Arbeit hat sich gelohnt! 

Aber: Der indirekte Gegenvorschlag darf nicht abgeschwächt oder verwässert werden! Im Gegenteil: Für wirksamen Klimaschutz braucht es noch einige Verbesserungen. Wir müssen gemeinsam den Druck auf das Parlament hoch halten. Am 14. Juni stimmt der Nationalrat über den indirekten Gegenvorschlag ab. Es wird ein Schlüsselmoment, nicht nur für die Gletscher-Initiative, sondern für das Klima und unsere Zukunft. Wir werden deine Unterstützung brauchen.

Wir planen verschiedene Aktivitäten für die kommenden Wochen. Für die nächste wichtige Etappe wollen wir uns gut vorbereiten. Erweitere dein Wissen zum indirekten Gegenvorschlag indem du unser Quiz spielst!

Quiz spielen

Falls dich unsere Einschätzungen zum indirekten Gegenvorschlag interessieren, dann lies den Blogbeitrag von Mitinitiant Marcel Hänggi. Marcel ist Absatz um Absatz des Gesetzestextes durchgegangen und hat – zusammen mit Vertreter:innen aus dem wissenschaftlichen Beirat – den Inhalt geprĂĽft.

Ich bin dankbar, dass du uns in entscheidenden Moment zur Seite stehst.

Herzlich,
Sophie FĂĽrst
Co-Kampagnenleiterin Gletscher-Initiative

P.S.: Hast du durch das Quiz etwas gelernt? Dann teile es mit deinen Freunden und Bekannten! Hier der Link: https://klimaschutzschweiz.typeform.com/gletscherquiz
 
Infobox: Indirekter Gegenvorschlag

Im letzten Herbst haben die Kommissionen für Umwelt, Raumplanung und Energie des Stände- und Nationalrates (UREK-S und UREK-N) beschlossen, einen indirekten Gegenvorschlag zur Gletscher-Initiative auszuarbeiten. Der indirekte Gegenvorschlag ist ein Gesetz. Die Initiative oder ein direkter Gegenvorschlag streben hingegen eine Änderung auf Verfassungsebene an. Für deren Umsetzung muss im Nachgang der Abstimmung erst noch ein entsprechendes Gesetz ausgearbeitet werden.

Ist das Initiativkomitee mit dem indirekten Gegenvorschlag einverstanden, kann es die Initiative bedingt zurĂĽckziehen. Wird kein Referendum dagegen ergriffen, tritt das Gesetz zeitnah in Kraft.

Aufgrund der Dringlichkeit der Klimakrise und weil mit dem indirekten Gegenvorschlag schneller ein Gesetz vorliegen wĂĽrde, begrĂĽssen wir die Ausarbeitung des indirekten Gegenvorschlages. Ob der Vorschlag schlussendlich ausreichend sein wird, wird sich zeigen. Wir erwarten die Schlussabstimmung im Parlament im Dezember 2022.
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Verein Klimaschutz Schweiz
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Sonntag, 15. Mai 2022

Kidical Mass europaweit, auch in Thun-Steffisburg

Die Klima-Grosseltern waren mit einer kleinen Gruppe bei Organisation und DurchfĂĽhrung beteiligt.

Mittwoch, 11. Mai 2022

Markus Braun: Was den Klimawandel unter anderem so gefährlich macht...

Hinweis von Markus Braun
Umweltwissenschaftler, Dr. phil. ETH ZĂĽrich
www.nachhaltigewirtschaft.ch  

Beitrag zuhanden der Klima-Grosseltern:

Was den Klimawandel unter anderem so gefährlich macht, sind die sogenannten «Kipppunkte». Ich erlaube mir dazu ein paar Gedanken, im Sinne eines freiwillig aufzunehmenden Betrages zur Diskussion bei den Klima-Grosseltern:

Hat ein Mensch Fieber, so verdoppelt sich je 1°C  die Stoffwechselrate. Das heisst, der fiebernde Mensch baut seine Ressourcen ab, verbrennt mehr Energie und produziert mehr CO2.

Die Klimaerwärmung wird im Volksmund oft als «Fieber der Erde» bezeichnet. Zu Recht, denn hier passiert Analoges: Durch unseren gigantischen Ressourcenabbau und Energiekonsum steigern wir die COProduktion, mit der Folge der Temperaturerhöhung auf der Erde.

DOK - Das Recycling-Märchen

Hinweis von Thomas Merky:  Dies ist ein quasi obligatorischer Podcast fĂĽr alle Klimagrosseltern, erschĂĽtternd, skandalös!
UH/ meine ich auch. Noch viel schlimmer als bisher bekannt!

Sonntag, 8. Mai 2022

Christian Climate Action

https://christianclimateaction.org/who-we-are/personal-stories/?s=09
Die Schweiz wird immer säkularer. Trotzdem ist es gut zu wissen, dass sich auch christlich gesinnte Menschen für die Erde und unsere Nachkommen engagieren.

Klima-Grosseltern Luzern. Aktion zum Overshoot-Day und zu den drohenden Kipp-Punkten


und ein Video 2 Min. auf dem Zentralschweizer Privat-TV: 
https://www.tele1.ch/nachrichten/aktion-der-klima-grosseltern-am-bahnhof-luzern-146425608
Es kommen zu Wort: Jean Berner, Präsident der Klimagrosseltern Luzern/Zentralschweiz, Adrian Borgula, GrĂĽne, Umweltdirektor Stadt Luzern, und (fĂĽr ihn ganz unerwartet) ein aus dem Kanton Bern angereister Klima-Grossvater. 

Mittwoch, 4. Mai 2022

Klimafortschritt der SNB: Prädikat ungenügend

 

Klimafortschritt der SNB: Prädikat ungenügend

 

Liebe Finanz- und Klima-Interessierte

 

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) stemmt sich nach wie vor gegen das Pariser Klimaabkommen. Ihre Währungsreserven finanzieren die Klimaerhitzung und den Biodiversitätsverlust. Sie stellt ihre Unabhängigkeit ins Zentrum und sieht sich durch die dringlich erforderliche Umlenkung der Finanzflüsse nicht angesprochen. Unter dem

Ein bewegter FrĂĽhling 2022. Fotos s. auch BE-Blog

Fotos aus Bern, die mehrheitlich CH-Ereignisse betreffen: 

vgl. auch BE-Blog:   https://gpclimat-bern.blogspot.com/
Aktionen vom 2. März / 26. März / 9. April / 2. Mai


Heidi News zu: Trendwende Klima und Biodiversität: Parlament trifft Wissenschaft

https://www.heidi.news/sciences-climat/rencontre-a-berne-le-climat-n-est-pas-qu-une-question-de-gauche

Trendwende Klima und Biodiversität - Parlament trifft Wissenschaft

 zur Aktion auf dem Bundesplatz vom 2.5.2022

https://gpclimat-bern.blogspot.com/2022/05/trendwende-klima-und-biodiversitat.html

Dienstag, 3. Mai 2022

Treibhauspodcast: DIE KLIMAKRISE: MÄNNLICH?

 https://treibhauspodcast.ch/die-klimakrise-maennlich/

DIE KLIMAKRISE: MÄNNLICH?

Warum die Genderfrage in der Klimadiskussion so wichtig ist

Anpassung, Umstellung, Wandel – von Konsumgewohnheiten, von Verhaltensweisen und von Lebensstilen. Das verlangt die Klimakrise von uns allen, ganz besonders aber von denjenigen, die am meisten CO2 ausstoĂźen. Aktuell sind das laut Studien besonders männliche Personen im globalen Norden, deren treibstoff- und fleischintensiver Lebensstil das Klima am stärksten belastet. Gleichzeitig haben sie laut der Wissenschaft weniger Umweltbewusstsein und eine niedrigere Veränderungsbereitschaft als Frauen*. Das liegt nicht der Biologie, sondern an gesellschaftlichen Strukturen, sagt die deutsche Klima- und Gender-Expertin Ulrike Röhr vom Netzwerk GenderCC. Und - wie sich Klimafeminist*innen weltweit unterstĂĽtzen und mit anderen Gerechtigkeitsbewegungen verbĂĽnden können, beschäftigt die Schweizer Ă–kofeministin Lisi Kalera.


Prof. Nordborg: Weitere Informationen zu seiner (bestechenden) Idee der Global Climate Compensation GCC


https://henriknordborg.substack.com/p/ending-profits-from-fossil-fuels?s=r

mit etwas ausfĂĽhrlicherem Projektbeschrieb (Link auf pdf 12 Seiten)

«Environnement, climat et santĂ©: citoyen-nes et scientifiques, agissons ensemble!». - Uni Genf + Klima-Grosseltern

 CommuniquĂ© de presse

Le lundi 23 mai 2022 Ă  Genève, Uni Dufour - ConfĂ©rence conjointe de l’UniversitĂ© et des Grands-parents pour le climat Suisse

«Environnement, climat et santĂ©: citoyen-nes et scientifiques, agissons ensemble!»

Depuis 2018 et en collaboration avec des universitĂ©s, les Grands-parents pour le climat ont tenu des confĂ©rences traitant de thèmes liĂ©s au dĂ©règlement climatique : Ă  Lausanne en 2018, Neuchâtel en 2019 et Fribourg en 2021.

Le 23 mai, c’est l’UniversitĂ© de Genève qui nous ouvre ses portes. La grave crise environnementale actuelle a un impact indĂ©niable sur la santĂ© humaine, animale et planĂ©taire (de mĂŞme, le système de santĂ© a lui-mĂŞme des effets non nĂ©gligeables).

S’adressant Ă  un large public, cette soirĂ©e proposera un Ă©clairage pluridisciplinaire sur les interactions entre santĂ©, soins et perturbations Ă©cologiques. En vue de contribuer de manière durable Ă  la santĂ© des humains comme de leur milieu de vie, scientifiques et citoyen-nes doivent partager leurs connaissances et dĂ©battre des changements nĂ©cessaires, au niveau sociĂ©tal comme individuel

Le Prof. Antoine Flahault, directeur de l’Institut de santĂ© globale Ă  l’Uni de Genève, Ă©clairera les faits scientifiques pertinents quant Ă  la crise environnementale et la santĂ© planĂ©taire. De son cĂ´tĂ©, le Prof. Jacques Dubochet, Prix Nobel de chimie 2017, membre de la première heure des Grands-parents pour le climat, parlera de la responsabilitĂ© individuelle et collective pour maitriser les dĂ©gradations menaçant gravement l’avenir de notre planète - et notre santĂ© dans la foulĂ©e.

Comment tirer profit des connaissances scientifiques ? Quelle est l’importance des changements Ă  promouvoir ? Pour rĂ©pondre Ă  ces questions, une table ronde rĂ©unira le Prof. Arnaud Perrier, directeur mĂ©dical des HUG, la Prof. Julia Steinberger, spĂ©cialiste des enjeux sociĂ©taux liĂ©s au dĂ©règlement climatique Ă  l’UNIL, le Prof. François Grey, expert en sciences citoyennes Ă  l’UNIGE, Anne Mahrer, ancienne conseillère nationale et coprĂ©sidente des AĂ®nĂ©es pour la protection du climat, et Estelle Delamare, Ă©tudiante en mĂ©decine. Le dĂ©bat sera animĂ© par Isabelle Moncada.

En prĂ©ambule Ă  la confĂ©rence, Ă  Uni Dufour de 17h. 30 Ă  19 h., les Grands-parents pour le climat accueillent le public Ă  L’Espace RencontreS. Ils seront accompagnĂ©s de collègues et amis de diverses associations actives en matière de climat et santĂ©, pour un moment d’Ă©changes convivial et d’informations. Plus d’information sous le lien suivant : https://agenda.unige.ch/events/view/33456

CONTACTS

Pour les GPclimat : Dr Jean Martin, tĂ©l. 079 507 64 80 – jeanmartin280@gmail.com

Espace RencontreS : RenĂ© Bonard tĂ©l. 077 451 56 28, rbonard@gpclimat-ge.ch

Schweizerische Aerztezeitung

von René Jaccard a), Cristian Martucci b), Matthias Steinemann c), Jean-Luc Gérard d)

a) Dr. med., Wissenschaftskommission Klima-Grosseltern Schweiz; 

b) Cand.med., HealthForFuture Basel; 

c) Dr. med., Verein unabhängiger Ă„rztinnen und Ă„rzte  

(VUA) ZĂĽrich;



d) Dr. med., Wissenschaftskommission Klima-Grosseltern Schweiz   

Diese Autoren fordern mit Recht:

"Endlich ein aktives Klima-Engagement der Ärzteschaft

Wo ein Wille, da ein Weg"



Trendwende Klima und Biodiversität: Parlament trifft Wissenschaft, 2.5.2022

Trendwende Klima und Biodiversität: Parlament trifft Wissenschaft

Video Vorträge / Diskussionen vom 2.5.2022 nachmittags, gut 3 Stunden.  D / F   (teils auf Deutsch simultanĂĽbersetzt).
Akustik VIEL besser als am 2.5. von der TribĂĽne aus: https://cloud.salamba.ch/nextcloud/index.php/s/rea5ceKnr33i9mP

Vorträge in der Originalsprache: https://proclim.scnat.ch/de/uuid/i/49b95bc5-b302-5a70-852d-fa491abdf817-Trendwende_Klima_und_Biodiversit%C3%A4t_Parlament_trifft_Wissenschaft :  

pdf der Nachmittagsveranstaltung, deutsch, ca, 16 Seiten Text und Graphiken

Telebärn 2 Min.:   https://www.telebaern.tv/telebaern-news/klimadialog-auf-dem-bundesplatz-guillermo-fernandez-erreicht-ziel-mit-hungerstreik-146366072  2 Minuten

Am Schluss der 2 Min.: SVP-Rösti mit dem Argument  «da könnte ja jeder, der ein Anliegen hat, einen Hungerstreik machen».
Dazu ist zu sagen: Die Klimaerhitzung ist beispiellos und brandgefährlich. Die bisherigen Gegenmassnahmen sind total ungenügend, obschon man das Problem seit den 1970/1980-ern kennt.
Aussergewöhnliche Probleme können aussergewöhnliche Massnahmen rechtfertigen.

ODER: Man muss das Problem lösen und nicht den Boten verurteilen, der (verzweifelt) auf das Problem aufmerksam macht.

UND: die Herrliberg-SVP hat ein Problem: Noch im 2019 hat sie die Klimakrise negiert,  bagatellisiert oder lächerlich gemacht*, mit dem Argument "das Waldsterben war ja auch nicht so schlimm" oder ähnlich. Auch fĂĽr andere Krisen der heutigen Zeit hat die SVP keine Lösungen, oder sie lenkt mit Scheinlösungen ab  (z.B. AKW-Revival, Neutralität).
* vgl. z.B. https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/fragestunde-mit-christoph-blocher-der-faktencheck-65510586  mit Interview/Video/O-Ton.


Heidi News:  https://www.heidi.news/sciences-climat/rencontre-a-berne-le-climat-n-est-pas-qu-une-question-de-gauche


3.5.2022, Tweet von Mymabee:  

Hallo gestern haben und eine wichtige Informationsveranstaltung für gehalten. Es ging um nichts weniger als #Klimakrise und #biodiversitätsverlust. Ein knappes 1/3 der Nationalräte war Anwesen. Habt ihr die Info verpasst?
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Parl CH
@ParlCH
·
Inverser la tendance dans les domaines du climat et de la biodiversité : le parlement rencontre les milieux scientifiques. Les discussions ont commencé et peuvent être suivies en direct sur parlament.ch @scnatCH @KaelinIrene
Bild
Foto: gähnende Leere auf der politisch und lokalisatorisch rechten Seite




Sonntag, 1. Mai 2022

Wärmegewinnung aus Abwasser


... verbrauchtes Wasser heizt ganze Siedlung

https://kurier.at/chronik/oesterreich/verbrauchtes-wasser-heizt-ganze-siedlung/401991134?utm_medium=Social&utm_source=Facebook&tpcc=facebookpost&fbclid=IwAR0yX_mfh9XTYtczdbtd1NdVmr0M-khzbekrD550vrx4DuYQ7E4ytQszw4w#Echobox=1651308056

Klimaseniorinnen: Klage wird in Strasbourg von der GROSSEN Kammer des EGMR behandelt (17 RichterInnen)

Gratulation und herzlichen Dank an die Klimaseniorinnen fĂĽr ihren grossen Einsatz!

https://www.greenpeace.ch/de/medienmitteilung/84854/klimaseniorinnen-schweizer-klimaklage-wird-in-der-grossen-kammer-des-egmr-behandelt/

Petition gegen weitere Autobahn-Milliarden (d+f)

Guillermo via Telegram, ĂĽbersetzt mit deepl.com:

 "Um eine Klimakatastrophe zu verhindern, mĂĽssen die größten CO2-Emittenten ihre Emissionen noch in diesem Jahr drastisch reduzieren", sagte Antonio Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ende April. 

Und was macht der Bundesrat? Er will mitten in der Klimakrise Milliarden (!) in neue Autobahnen investieren. Aber es ist noch nicht zu spät. Das Parlament kann diese Pläne noch stoppen. Deshalb habe ich die Petition "Milliarden fĂĽr das Klima, nicht fĂĽr Autobahnen" unterzeichnet (ich -UH - auch!). 

Helfen Sie mir, Druck zu machen, damit die Politiker endlich einsehen, dass es so nicht weitergehen kann? Unterzeichnen Sie die Petition: https://www.actif-trafic.ch/autoroutes 

Herzlichen Dank!  


 «Pour Ă©viter une catastrophe climatique, les principaux Ă©metteurs de CO2 doivent rĂ©duire radicalement

Mittwoch, 27. April 2022