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NZZ Planet A: Wieso Unternehmen ihre Klimaziele heruntersetzen

Wanderung im Eriz: BĂ€uerinnen und Bauern stellen fest:

















Pro Sekunde verschwindet in der CH 1 Quadratmeter wertvolles Kulturland. Pro Jahr die FlÀche des Brienzersee.
Willkommen, liebe BÀuerinnen und Bauern, hoffentlich mit einem krÀftigen NEIN zum masslosen Autobahn-Ausbau.

UH/Mitteilung an BĂ€uerinnen und Bauern via Website:  "Danke vielmals fĂŒr die interessanten Infos am Rand des Wanderwegs Innereriz-Eriz. GemĂ€ss Eurer Schautafel verlieren wir in der CH jede Sekunde 1 Quadratmeter Kulturland (1x Brienzersee pro Jahr)! --- Helft Ihr mit bei der Kampagne "Nein zum masslosen Autobahn-Ausbau". Abstimmung am 22.11.2024"  

www.schweizerbauern.ch/wissen-facts/umwelt/boden


Du vs. Microsoft


Microsoft plant Mega-Rechenzentren im Rheinischen Revier – auf Kosten von NRWs FreiflĂ€chen. Unterzeichne jetzt, um sie zu schĂŒtzen.

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Hallo Ulrich

Microsoft will im Rheinischen Revier riesige Rechenzentren bauen. Statt bereits existierende Industriebrachen zu nutzen, sollen dafĂŒr grĂŒne Wiesen und Ackerland versiegelt werden. Die FlĂ€chen wĂ€ren fĂŒr immer zerstört. Dabei legt Microsoft sonst so viel Wert auf sein nachhaltiges Image.[1] Dirk Jansen vom BUND fordert deshalb mit einer Petition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact: Microsoft muss umplanen! Unterzeichne jetzt, damit die FreirĂ€ume in Nordrhein-Westfalen erhalten bleiben.


Gestartet von: Dirk Jansen

Stoppt den FlĂ€chenfraß im Rheinischen Revier – Microsoft muss umplanen!

An: Agnes Heftberger, Vorsitzende der GeschĂ€ftsfĂŒhrung Microsoft Deutschland

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Im Rheinischen Revier sind als Beitrag zum Strukturwandel nach der Braunkohle neue Gewerbegebiete auf 4.000 Hektar FlĂ€che geplant, wovon ein erheblicher Teil auf der „grĂŒnen Wiese" liegen soll. Ein Teil dieser Planungen umfasst auch den Bau von Microsoft-Großrechenzentren, sogenannten Hyperscalern. Dies fĂŒhrt zu zusĂ€tzlicher FlĂ€chenversiegelung und schadet unserer Umwelt. NRWs Freiraum ist in Gefahr, obwohl es bessere Alternativen gibt.

Nicht mehr benötigte Kraftwerksareale, die vorbelasteten TagebauflĂ€chen und andere Industriebrachen eignen sich viel besser als Standorte fĂŒr Industrieansiedlungen. Tiere und Pflanzen, Wasser, der Boden und AgrarflĂ€chen könnten so geschĂŒtzt werden. Der technische Fortschritt und der Strukturwandel wĂŒrden so weiter vorangetrieben, ohne die Klimawandelanpassung zu gefĂ€hrden.

Um den knappen Freiraum zu erhalten und die negativen Umweltauswirkungen zu minimieren, fordern wir, den Bau der Rechenzentren auf bereits versiegelte oder industriell genutzte FlÀchen zu verlegen.

„Zwar ist die Ansiedlung zukunftstrĂ€chtiger Unternehmen wie Microsoft grundsĂ€tzlich positiv, aber der Bau von Rechenzentren auf der ‚grĂŒnen Wiese' bedeutet die unwiderrufliche Zerstörung von Böden, die fĂŒr die Landwirtschaft unerlĂ€sslich sind. Diese FlĂ€chen sind nicht nur fĂŒr die regionale Nahrungsmittelproduktion wichtig, sondern können auch zur Erhaltung der BiodiversitĂ€t beitragen. Unversiegelte Böden sind unersetzliche Wasserspeicher zur Vorbeugung von Hochwasser und wichtige Grundlage fĂŒr den Ökosystemverbund.

Die PlĂ€ne stehen im Widerspruch zu den BemĂŒhungen um eine nachhaltige Zukunft, fĂŒr die angeblich auch Microsoft einsteht. Es ist fraglich, ob die energieintensiven Rechenzentren aus 100 Prozent erneuerbaren Energien versorgt werden können. Außerdem fehlt fĂŒr die AbwĂ€rmenutzung noch ein ĂŒberzeugendes Konzept. DarĂŒber hinaus ist schon jetzt der Grundwasserspiegel im Rheinischen Revier auf Jahrhunderte abgesenkt. Wo das Wasser fĂŒr die KĂŒhlung der Hyperscaler herkommen soll, ist unklar.

Der BUND in Nordrhein-Westfalen hat die PlĂ€ne bereits kritisiert und darauf hingewiesen, dass die Versiegelung wertvollen Freiraums heute nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ ist. Unternehmen wie Microsoft, die sich zu umfassenden Umweltzielen bekennen, sollten hier eine Vorbildfunktion ĂŒbernehmen und nachhaltige Alternativen wĂ€hlen. Der Schutz unserer unverbauten Landschaft ist unerlĂ€sslich, um eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft fĂŒr kommende Generationen zu sichern.

Mit dem von der Klimabewegung erzwungenen vorgezogenen Ende der Braunkohlengewinnung und -verstromung bieten sich neue Chancen fĂŒr das Rheinische Revier. Der Anspruch ist, den Strukturwandel als Chance zur Entwicklung einer klimaneutralen, nachhaltig wirtschaftenden und ökologisch wiederhergestellten Region zu nutzen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Überall werden neue Gewerbegebiete auf der ‚grĂŒnen Wiese' geplant, die weitere UmweltschĂ€den nach sich ziehen wĂŒrden. Es wird weder nachhaltig, noch ökologisch geplant. Das Unternehmen Microsoft ist dabei nur eines von vielen Beispielen. Noch besteht aber die Möglichkeit, die Unternehmen zum Umsteuern zu bewegen und ihre Projekte zukunftsfĂ€hig umzuplanen.

Deshalb fordern wir Microsoft und andere Unternehmen auf: Überdenken sie Ihre Planungen! Nur wirklich klimaneutrale und nachhaltige Projekte sind ein Gewinn fĂŒr die Region!"

Diese Petition wurde auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact, aber wird durch WeAct-Campaigner*innen unterstĂŒtzt. Da viele Campact-Aktive diese Petition unterstĂŒtzen, möchten wir Dich mit dieser E-Mail gerne darauf hinweisen. 

Vielen Dank und herzliche GrĂŒĂŸe
Dein Campact-Team

[1] „Gemeinsam fĂŒr das Klima – Microsoft im Einsatz fĂŒr Nachhaltigkeit", Website von Microsoft, eingesehen am 2. August 2024

 

 

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Campact e.V. Artilleriestr. 6 – 27283 Verden / Aller - Tel. 0 42 31 . 957 440 – Fax 0 42 31 . 957 499

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Vertretungsberechtiger Vorstand: Christoph Bautz, Dr. Astrid Deilmann, Daphne Heinsen, Dr. Felix Kolb

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Verantwortlich fĂŒr die journalistisch-redaktionellen Inhalte: Dr. Felix Kolb, Campact e.V., Artilleriestr. 6, 27283 Verden

 

Christopher Schrader: Über Klima sprechen. Kap. 13: Kunst, Literatur, Spiele, Humor

 Christopher Schrader

Über Klima sprechen, Referenzen Kap. 13


Christopher Schrader:  Seite 258 klimafakten.de

Über Klima sprechen. Das Handbuch : 

Kapitel 13: Kunst, Literatur, Spiele, Humor etc.


Link- und Literaturliste zum Weiterlesen

• Das Portal Nachtkritik.de  https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=17166:dossier-arbeiten-zu-klima-und-klimakrise-im-theater&catid=101&Itemid=84    bietet einen guten Einstieg in die Behandlung des Themas

Klimakrise im deutschsprachigen Theater

• GrundsĂ€tzliches zu „Klimawandelkunst“ – ein Beitrag auf klimafakten.de  https://www.klimafakten.de/kommunikation/was-ist-klimawandelkunst-und-was-kann-sie-erreichen  und der

darin verlinkte Übersichts-Forschungsartikel

• Die Frage, ob Kunst moralische Aussagen machen soll, behandelt die Encyclopedia

Britannica online hier.  https://www.britannica.com/topic/philosophy-of-art/Art-as-a-means-to-moral-improvement 

• Kunst und Spiele (und andere Themen) behandelt Christian Klöckner von der

Norwegischen Technischen UniversitÀt (NTNU) in Trondheim in seinem Fachbuch

The Psychology of Pro-Environmental Communication.

• Zum Thema Musik – mein Artikel bei Klima wandeln/riffreporter.de  https://www.riffreporter.de/de/umwelt/musik-klimakrise-hymnen-playlists 

• Die Spielesammlung im Systems Thinking Playbook bietet VorschlĂ€ge fĂŒr kleine

Gruppen und ganze Auditorien mit einer Dauer von einer Minute bis zu mehreren

Stunden.  https://klimamediathek.de/wp-content/uploads/giz2011-0588en-playbook-climate-change.pdf 

• Welche Rolle Humor in Fragen der sozialen Gerechtigkeit spielen könnte, beleuchten

Caty Borum Chatoo und Lauren Feldman in ihrem Buch A Comedian and an Activitst

Walk into a Bar. https://www.ucpress.edu/books/a-comedian-and-an-activist-walk-into-a-bar/paper 

• Als Orte von Kunst und Wissenschaft und Erlebnis können Museen  https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-319-70479-1_21  gute SchauplĂ€tze

fĂŒr ungewohnte Begegnungen mit dem Thema Klima sein – hier ein Beitrag zum

Thema auf klimafakten.de.  https://www.klimafakten.de/kommunikation/wir-erreichen-mit-leichtigkeit-eine-zielgruppe-um-die-andere-schwer-kaempfen-muessen 

• Das Versagen des Fernsehens vor der Klimakrise beklagt hier das US-Magazine Time  https://time.com/5953382/climate-change-tv-movies/   und hier die BBC mit Bezug auf die British Academy BAFTA  https://www.bbc.com/news/science-environment-48269930   und hier die taz https://taz.de/Klimawandel-im-Fernsehen/!5655695/   

Meanwhile in America: A matter of survival


NZZ: Eine Bilanz der amerikanischen Klimapolitik unter Joe Biden


Und: Ein Unternehmen entwickelt nachhaltige Schokolade   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏   ͏

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